Starke Beziehungen: Im heutigen Artikel geht es hauptsächlich um das Warum hinter meinem Business. Doch so wie du mich kennst, möchte ich dich dabei einladen, auch dein eigenes Leben zu reflektieren, aber mehr dazu im Artikel. Ich wünsche dir spannende 5 ½ Lese-Minuten!

Der Artikel ist Teil der Blogparade von Gordon Schönwälder von Podcast-Helden.de, der selbst einen sehr lesenwerten Blog rund um das Thema Podcasting betreibt.

Das Was

Als Beziehungs-Coach helfe ich Paaren und Einzelpersonen dabei, (wieder) eine starke Beziehung zu führen – privat aber auch beruflich. Dabei stehen die individuellen Stärken statt der Defizite im Vordergrund. Erstaunlicher Nebeneffekt: Dinge lassen sich einfacher umsetzen.

Daneben habe ich mich auf die besonderen Herausforderungen, Bedürfnisse und Chancen von Unternehmerpaaren mit dem Beziehungs-Training spezialisiert. Denn diese sind nicht nur privat sondern eben auch beruflich ein Paar.

Das Wie

Ich unterstütze dich je nach Bedürfnis und Notwendigkeit mittels Paartherapie, im Einzelgespräch oder mit meinen Online– und Offline-Workshops bzw. systemischen Aufstellungen. Meine Workshops unterstützen dich bei den Themen

  • Selbstwert
  • Partnerschaft & Sexualität
  • miteinander sprechen
  • Beruf & Berufung

die alle Einfluss auf deine Beziehungen haben.

Das Warum bzw. wie ich dazu gekommen bin

Wie bin ich nun dazu gekommen? Zuvor war ich ja 27 Jahre in der öffentlichen Verwaltung. Auch da hat mich übrigens schon immer interessiert, warum es zu Konflikten auf der Beziehungsebene kommt. Und warum die so oft unlösbar erscheinen. So ließ ich mich zum Moderator ausbilden und leitete Projektgruppen im Rahmen der Verwaltungsreform. Wie du dir vorstellen kannst, waren da Konflikte vorbestimmt.

Krise und Familienaufstellung

Im Jahr 2000 gab es eine große Krise in meiner Liebesbeziehung, über die ich bei den Familienaufstellungen gelandet bin. Ohne dass ich zu dem Zeitpunkt wusste, was das überhaupt ist.

Es war ein 3-tägiges Seminar, 35 Teilnehmer. Davon fielen sich viele um den Hals und herzten sich, was das Zeug hielt. Und die Frauen trugen so seltsame Walla-Walla-Kleider. Ich dachte: „Ach du je, wo bist du denn hier gelandet?“. Es beschlich mich das Gefühl, dass das eine Sekte sein musste. Es begann mit einer nicht enden wollenden Einführungsrunde, in der jeder sagte, was ihn gerade beschäftigt. Diejenigen, die eine Aufstellung hatten, sollten ihren Lösungswunsch nennen. Oh man, das war schon eine Herausforderung für meine kleine Beamten-Seele.

Nach einer Pause ging es mit den Aufstellungen los. Und wie konnte es anders sein: Ich war als erster dran. Dabei wollte doch meine Partnerin aufstellen, ich bin doch „nur“ mitgegangen. Doch nach dem Vorgespräch vor der Gruppe – mittlerweile hatte ich übrigens kapiert, dass 25 von ihnen zur Ausbildungsgruppe gehörten und ich war schon etwas schmerzbefreiter – meinte die Leiterin Ingeborg, dass ich als Erster dran sei. Gesagt getan. Doch als ich mir das so von außen betrachtete – es war ja meine Familie, die dort stand – dachte ich „Haben die das vorher eingeübt?“. Ich konnte nichts damit anfangen!

Am zweiten Tag erwischte ich prompt die falsche Autobahnauffahrt, mein Unterbewusstes wollte mich wohl davon fernhalten. Letztlich sind wir aber dann doch noch pünktlich dort angekommen. Ok, ein ganzer Samstag und es kam mir immer noch sehr seltsam vor. Und so ein Tag kann lang sein. Immerhin stellte sich in dem ein oder anderen Gespräch raus, dass das ganz freundliche Menschen waren.

Sonntag: Was ist passiert? Es hat Klick gemacht! Ich stand das erste Mal als Vertreter für einen mir ganz unbekannten Menschen. Und nahm Gefühle und Empfindungen wahr, die so gar nichts mit mir zu tun hatten. Seltsam, aber es gab in dem Augenblick keinen Drang in mir, dies logisch zu hinterfragen.

Aufbruch und Klarheit

In dem Augenblick war etwas aufgebrochen. Ich habe mich noch am Sonntag zu einer Intensivwoche angemeldet, die für mich ein Quantensprung war. Und dabei entschied ich mich erstens meine damalige Partnerin zu heiraten und zweitens die Ausbildung in systemischer Therapie zu absolvieren. Beides geschah 2001.

Die Ausbildung dauerte bis 2004, die Ehe hielt bis 2006, na ja, eigentlich 2005, die Scheidung kam ein Jahr später.

Zu Beginn habe ich die Ausbildung für meine eigene Weiterentwicklung absolviert. Das passte gut, da diese viele Selbsterfahrungsübungen beinhaltete. Zur Mitte der Ausbildung wurde mir langsam klar, dass ich damit auch arbeiten möchte. Und mir fiel wieder ein, dass mir schon als junger Erwachsener die Menschen großes Vertrauen entgegenbrachten und ihr Herz ausschütteten.

So begann ich mit meiner damaligen Frau Aufstellungsseminare anzubieten. Das war 2003. Mit Unterstützung des Finanzamtes begann ich offiziell zum 1. September 2005 meine selbständige Tätigkeit. Zwischenzeitlich hatte ich noch die Heilerlaubnis nach dem Heilpraktikergesetz beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie (so heißt es wirklich offiziell) erlangt, so dass ich therapeutisch arbeiten durfte bzw. immer noch darf.

Das alles war noch neben meiner hauptberuflichen Tätigkeit als Verwaltungsbeamter. Nach der Scheidung bin ich für mich so richtig aufgewacht. Ich begann mich damit auseinanderzusetzen, wer ich sein will und herauszufinden, was meine Potenziale sind. Anfang 2009 habe ich mir die Frage gestellt, ob meine therapeutische Tätigkeit ein Hobby ist oder ob ich es Ernst damit meine.

Testbetrieb und eine Entscheidung

Es ergab sich die Chance, dass ich ein Jahr nebenberuflich als Paar- und Sexualberater bei pro familia in Hannover arbeiten konnte. Eine sehr wertvolle Zeit für mich. Auch wenn es verdammt anstrengend war. Denn ich war ja nach wie vor Vollzeit tätig. Dabei fand ich meine Antwort, kündigte bei pro familia nachdem ich meine Praxisräume gefunden hatte und eröffnete zum 1. Oktober 2010 meine eigene Praxis in Hannovers Innenstadt. Gleichzeitig hatte ich mich an der kommunalen Hochschule für die öffentliche Verwaltung beworben und wurde ausgewählt. Eine Teilzeitstelle, befristet für die Vertretung während einer Elternzeit. Genau das was ich brauchte: Teilzeit und befristet. Als Hochschuldozent und Fachkoordinator lehrte ich Arbeits- und Beamtenrecht. Und konnte meine didaktischen Kenntnisse vertiefen.

Nachdem ich merkte, dass der Spagat zwischen meiner Praxis und der Lehre immer energieraubender wurde, entschied ich mich, meinen Vertrag – trotz Option – nicht noch einmal zu verlängern. Nach 24 Beamtenjahren war Schluss.

Los geht’s

Seit dem 1. August 2013 bin ich nun ausschließlich selbständig. Und ich es bereue es keinen Tag! Diese Frage wurde mir übrigens oft gestellt.

Ach ja, seit 2011 bin ich Dozent bei den Amara Heilpraktikerschulen und bilde in systemischer Therapie aus. Für die Hochschule habe ich 2012 ein mündliches Auswahlverfahren für die Gewinnung von Nachwuchskräften konzipiert, dass ich seitdem für Städte, Landkreise und Gemeinden anbiete.

2013 habe ich bei Sabine Asgodom die einjährige Ausbildung im lösungsorienterten Kurzcoaching absolviert, das hat mein Profil noch einmal deutlich geschärft. An der Akademie bin ich heute als Assistenz- und Lehrcoach tätig.

Meine Motivation oder auch Vision

Wie schon auf meiner „Über mich“-Seite beschrieben, begleite ich dich auf den Weg zu deiner Klarheit. Denn wenn du Klarheit in dir hast, fallen dir deine Entscheidungen leichter. Und du findest Frieden in dir.

So begleite ich dich zunächst aus deiner „Ich kann ja nicht anders!“ Haltung heraus und räume mit dir deinen Weg frei. Dabei geht es zumeist um deine Beziehung(en), aber vielleicht auch um deinen Beruf. Denn ich weiß, was es heißt, nach 24 Jahren einen sicheren Arbeitsplatz mit guter Altersversorgung aufzugeben.

Change it, love it or leave it. Früher habe ich diese Aussage gehasst. Aus meiner Erfahrung ist es der einzige Weg, der nachhaltig Früchte trägt. Obwohl nein, da gibt es ja noch die Möglichkeit, es auszusitzen. Aber das willst du bestimmt nicht, sonst hättest du diesen Artikel nicht bis hierhin gelesen.

Was ist dein Warum für starke Beziehungen?

Jetzt weist du etwas mehr über meinen Werdegang. Doch nun zu dir: Was ist dein Warum hinter dem, was du beruflich tust? Wenn du dich wieder an dein Warum erinnerst und feststellst, dass dies auch heute noch so gilt, kann dir dies Frieden geben.

Und wenn du dich an das Warum in deiner Liebe erinnerst, kann dir dies ebenfalls Zufriedenheit und Frieden verschaffen.

Ich freue mich, wenn du mir mitteilen magst, wo du für dich stehst. Schreib mir gern per Mail.

Alles Liebe

Olaf

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