Klarheit in der Liebe: Geht dir das auch so, dass du dich fragst: Geht so nicht die Romantik verloren?

Willkommen im Club. Denn so geht es vielen und du kannst dir vorstellen, dass mir das öfters in meiner Praxis begegnet.

Worum geht es mir denn mit dieser Klarheit?

Und warum halte ich es für sinnvoll, die Klarheit in der Liebe doch ab und an für sich selbst und gemeinsam mit dem Partner zu haben?

Zunächst einmal ist es mir wichtig, dass ich hier nicht mit dir über die SMART-Formel sprechen werde, gleichwohl es auch um Ziele gehen wird. Sondern es geht mir darum, dass du selbst in bewusstes Handeln kommst bzw. kommen kannst (so du denn willst).

Warum Klarheit in der Liebe mir so wichtig ist

Ich habe es selbst erlebt, wie es ist, wenn man sich im Paaralltag arrangiert und den Fokus auf die Beziehung Stück für Stück immer weiter verliert.

Irgendwann hat es bei mir zu einer gewissen Einöde geführt. Aber auch zu dem Gefühl, überall nur noch zu funktionieren. Auf der Arbeit, bei der Arbeit am Haus und eben in der Beziehung.

Die Leichtigkeit und Spannung in der Beziehung war weg. Es passierte einfach so, ohne dass ich es konkret gemerkt habe. Und als ich es erkannt habe und aktiv wurde, war es zu spät. Für meine damalige Ehe zumindest.

Dein Sinn in deiner Beziehung

Mir ist damals der Sinn meiner Beziehung abhanden gekommen. Ich habe mir es nicht mehr bewusst gemacht. Vielleicht kennst du das ja auch und du stehst an einem ähnlichen Punkt. So jedenfalls geht es den meisten Paaren, die ich begleiten darf.

  • Deswegen finde ich es wichig, wenn du deine Antworten auf die folgenden Fragen für dich findest:
  • Wozu lebst du überhaupt in einer Beziehung – was ist also dein Warum, dein Sinn dahinter?
  • Was hat dich verliebt in deinen Partner gemacht?
  • Was gibt dir deine Beziehung?
  • Was ist anders gegenüber dem Single-Dasein (positiv aber vielleicht auch negativ, du willst doch ehrlich mit dir selbst sein …)?

Manche Frage mag dich erst einmal irritieren. Oder arg nüchtern vorkommen. Wo bleibt denn das Gefühl? Oder die Spontanität? Lass dich einmal darauf ein … und dich überraschen.

Beziehung muss doch spontan sein!

Ja, da gibt es kaum 2 Meinungen. Das höre ich immer wieder. Gerade wenn es um Zeit zu Zweit oder Sexualität geht. Verabreden? Mit dem eigenen Partner? Das ist doch das Ende der Liebe …

Wirklich?

Warum Spontanität nicht immer die Lösung ist

Bei den beiden genannten Beispielen finde ich, wird es sehr deutlich. Häufig kommen Paare zu mir, bei denen über die Jahre der Sex abgenommen hat, was ja durchaus „normal“ ist. Oder es gibt seit Jahren keinen Sex mehr, womit beide unglücklich sind.

Wenn wir dann auf das Thema der Verabredung kommen, heißt es meist, dass das doch gar nicht geht. Lust kann sich doch nicht auf Knopfdruck einstellen.

Verabredungen schaffen Vorfreude

Doch es kommt dabei sehr auf das Umfeld an, wie bereite ich ein erotisches Treffen vor? Wenn ihr beide es so gestalten könnt, dass es eine Vorfreude darauf gibt, dann ist es doch fast wie zu Beginn eurer Beziehung. Da hat es doch auch mit den Verabredungen geklappt und es war klar, was kommen könnte …

Und es kann dich auch wieder neugierig auf deinen Partner machen. Mehr dazu findest du übrigens in meinem Artikel Sexualität wiederbeleben – auch spielerisch.

Ganz ohne Planung unterbleibt doch einiges

Also liefere dir nicht weitere Ausreden, denn wenn z.B. der Sex einmal zum Erliegen gekommen ist und ihr schon jahrelang darauf wartet, dass es sich spontan ergibt, wie soll das klappen?

Genauso ist es mit der gemeinsamen Zeit als Paar, wo es an sich wirklich nur um euch 2 gehen sollte. Etwas Gemeinsames zu erleben, das euch verbindet und so eure Beziehung stärkt.

Verabredungen – bewusst dosiert – helfen euch eben auch, nicht im (Paar-)Alltag zu versinken und nicht eines Tages aufzuwachen und festzustellen, wie sehr ihr euch entfremdet habt.

Deine Wünsche und Bedürfnisse

Ich hatte dir ja schon angedeutet, dass es auch um Ziele gehen wird. Denn die hängen für mich nun einmal sehr mit unserer eigenen Klarheit zusammen. Und vor allem, wie zufrieden du in deiner Beziehung bist.

Was dann wiederum Einfluss darauf hat, ob eure Beziehung einerseits stark ist und damit auch die Leichtigkeit ausstrahlt, die du dir wünschst.

Weißt du überhaupt, was dir wirklich wichtig ist?

Vor einiger Zeit habe ich schon einmal etwas zur Wunschbeziehung geschrieben. Darum geht es mir heute nicht, sondern überlege dir einmal, welche Werte dir im Hinblick auf deine Beziehung wirklich wichtig sind.

Schreib sie dir auf ein Blatt Papier oder tippe sie in ein Notizprogramm. Oder nutze die Diktierfunktion deines Smartphones während du vielleicht gerade spazieren gehst. Da habe ich zum Beispiel immer eine gute Verbindung zu mir und meinen Gefühlen.

Oder stell dir diese Frage, meditiere für dich 10 Minuten und schreibe dir dann deine Werte auf.

Was wünschst du dir konkret in deiner Beziehung?

Im zweiten Schritt solltest du dir dann überlegen, welche dieser Werte für dich verhandelbar sind und welche nicht. Genau an diesem Punkt hapert es meistens und wir gehen faule Komprisse ein.

Doch es geht um Alternativen, wenn etwas nicht 1:1 lebbar ist.

Und na klar ist es gut, wenn du mit deinem Partner darüber in entspannter Atmosphäre sprichst. Nehmt euch bewusst Zeit.

Und was ist dein Beitrag?

Das wir uns richtig verstehen: es geht mir nicht um Aufrechnerei. Zu wissen, was ich mir vom anderen wünsche ist ein Schritt, übrigens meist auch der einfachere.

Ich finde es aber genauso wichtig, dass du weíßt, was du wirklich zu deiner glücklichen Beziehung beitragen willst und vor allem auch kannst. Das schützt dich vor Lippenbekenntnissen, die wir – nur um unsere vermeintliche Ruhe zu haben – also oft abgeben. Und damit unseren Partner vertrösten. Und letztlich dich selbst ebenso.

Das Video zur Klarheit

Ich habe ergänzend zum Artikel noch eine kurzes Youtube-Video erstellt, dass du hier findest:

Wie geht es nun weiter?

Du weißt jetzt, wie dir Klarheit zur bewussteren Liebe verhelfen kann. Es beginnt wie immer mit einem ersten Schritt, wie dieser aussehen kann, dazu habe ich dir auch Impulse geliefert. Also: Geh es an. Für dich, für deinen Partner und für die Liebe!

Ach ja, ich hoffe, es ist dir auch bewusster geworden, warum Spontanität dich an spontane Ziele führt … die spannend und richtig gut sein können, aber auch ermüdend, da du eher im Reaktionsmodus bist. Und warum ich Klarheit in der Liebe ebenso wichtig finde.

Wie immer ist der Mix wichtig, die Balance in der Liebe und in unseren Beziehungen.

Du suchst deine individuelle Antwort? Du hast das Gefühl, nun vieles zu wissen, wünschst dir bei der Umsetzung eine persönliche Begleitung?

Möchtest in überschaubarer Zeit gemeinsam mit mir Ergebnisse sehen und Klarheit gewinnen?

Nimm über diesen Link Kontakt mit mir auf, wir sprechen dann über deinen ersten Schritt zu deiner Lösung, zu deinem Weg.

Alles Liebe

Olaf

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