Der Job als Liebestöter. Der Beruf hat heute für viele eine wichtige Rolle. Entweder weil du dich über deine Arbeit definierst und diese liebst, oder du aufgrund tagtäglicher Fülle im Dauerstress bist.

Und letztlich verbringen wir (zumindest bei einer Vollzeittätigkeit) einen Großteil unser Zeit damit. Und steht somit in Konkurrenz zur Beziehung, Eltern sein, Familie und Freizeit.

Denn am Ende haben alle Menschen auf dieser Welt gleich viel Zeit zur Verfügung und wir können nicht mehr verteilen. Damit geht es um bewusste Entscheidungen und nicht pauschale Antworten, die du im Forum oder Zeitschriften findest.

Wenn du aber erst einmal in das Hamsterrad gekommen bist und gerade den Ausstieg nicht findest, dann helfen dir die folgenden 4 Erste-Hilfe-Tipps in diesem Artikel. Ein wichtiger Beitrag, damit du deine glückliche Beziehung leben kannst plus um deine Antworten zu finden.

Tipp 1: Schaffe dir Übergänge

Gestalte dir aktiv und selbstbestimmt die Übergänge vom Beruf zur Freizeit und umgekehrt. Das kann durch kleine Rituale sein, die dies unterstützen:

  • Mache einen kleinen Spaziergang, bevor du nach Hause kommst.
  • Wenn du nach Hause kommst, nutze die erste halbe Stunde für dich, um runterzukommen.
  • Setzt dich mit Partner (und Kinder) zusammen und tauscht euch über euren Tag aus. Ein wichtiger Beitrag, nicht nur für die Rolle als Eltern …
  • Konzentriere dich immer auf das was du machst: Also auf das gemeinsame Abendessen. Danach kannst du ja noch 1 Stunde etwas für deinen Beruf machen. Aber erstens begrenze es und zweitens sei mit deiner vollen Aufmerksamkeit bei dem, was du gerade machst. Das erhöht deine Konzentration, aber auch deinen Genuss.
  • Kommuniziere deine Übergänge klar gegenüber deinem Partner und beziehe auch eure Kinder mit ein. So weiß jeder woran er/sie ist und wann du ansprechbar bist.

Tipp 2: Schaffe dir bewusste (kleine) Pausen

Ja, das hast du bestimmt schon oft gelesen und dir auch schon vorgenommen, stimmt es? Aber du hast so viel zu tun, da würde dich jede Pause rausbringen?

Auf der einen Seite stimmt das, auf der anderen Seite weißt du selbst, dass unser Körper keine Maschine ist. Und selbst Maschinen brauchen Pausen und Wartung, wir Menschen – Frauen wie Männer – erst recht. Also mach bewusst Pausen.

Atme tief durch, strecke und recke dich, wenn möglich, mach einen kurzen Spaziergang, koch dir einen Tee. Damit unterstützt du den Wechsel von Anspannung und Entspannung.

Die Pausen können noch so klein sein. Doch wenn du diese wirklich regelmäßig machst und fest in deine Abläufe integrierst, wird es nicht nur deine Produktivität erhöhen. Sondern stell dir einmal vor, wieviel entspannter du nach Hause kommen kannst, wenn du Pausen gemacht hast! Und so haben sie bald einen festen Platz in deinem Leben, von dem Partner und Kind profitieren.

Teste dies einmal ganz bewusst 4 Wochen, denn erst dann hast du es als neue Routine etabliert.

Tipp 3: Dein emotionales Ventil nutzen

Bist du den ganzen Tag in Hochspannung? Unter Voll-Stress? Bist du angespannt und fährst dann auch schnell aus der Haut?

Dann ist es ganz wichtig, dass du für dich ein emotionales Ventil findest, dass du schnell nutzen kannst, um die Emotionen zu regulieren. Das kann wiederum sein

  • ein kurzer Spaziergang
  • die Anspannung in der Natur oder im Auto rausschreien
  • Holz hacken
  • Atemtechniken
  • Yoga
  • (Tagebuch) schreiben
  • meditieren
  • mit dem Kind spielen

Wenn dir das alles zu aufwändig erscheint, dann zeige ich dir im eingebetteten Video ab Minute 8:30 eine Klopfmethodik mit 4 Punkten, mit der du selbst im Büro in kurzer Zeit deine Emotionen regulieren (intergrieren, nicht wegklopfen) kannst.

Probiere es mal aus!

Tipp 4: Habe mindestens einmal am Tag einen liebevollen Gedanken an deinen Partner

Wenn wir gestresst sind, vergessen wir dies schnell einmal. Und dann hat man das Gefühl von Trennung zum Partner in sich.

Dies kannst du einfach überbrücken, indem du deinem Partner einen kurzen Gruß zukommen lässt. Per SMS, WhatsApp, Sprachnachricht oder mit einem kurzen Anruf.

Mach es nicht zur Pflicht, folge dabei deinem Herzen. Doch manchmal hilft ein kleiner Schubs, da wir Menschen Gewohnheitstiere sind und uns schnell einmal in unserer Arbeit verlieren können.

Hier noch das Video ergänzend zum Blogartikel:

Job als Liebestöter? Ab sofort nicht mehr

Jetzt ist es an dir.

Teste die Tipps, wobei ich dir empfehle, dir immer nur einen vorzunehmen, ansonsten ist die Gefahr groß, dass es beim guten Vorsatz bleibt.

Dich interessiert, was das Geheimnis guter Partnerschaft ist? Und suchst konkrete Tipps? Dann klicke hier, um den Artikel zu lesen.

Schreib mir deine Erfahrungen aber auch deine Tipps gerne per Mail, darüber freue ich mich!

Alles Liebe und viel Freude bei der Umsetzung
Olaf

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