Was will ich? Archive • Beziehungs-Coach & Paartherapeut Olaf Schwantes

Rollen in der Partnerschaft? Echt, ist das überhaupt ein Thema oder Problem für eine Beziehung?

Ich weiß es nicht, wie es in deiner Partnerschaft aussieht.

Ich weiß nur, dass ich gerade letzten Freitag wieder einmal ein Paar in meiner Praxis hatte, wo es genau Probleme in diesem Bereich gab und dies massiv die Beziehung beeinträchtigt. Denn daraus sind eine Menge Konflikte entstanden Und das kommt immer mal wieder vor. Sein wir mal ehrlich: Wir haben schon manchmal den Hollywood-Traum und wünschen uns, dass der Partner alles für uns ist: Geliebter, Vertrauter, bester Freund, Sexualpartner, der- oder diejenige, der/die den Haushalt schmeißt, Finanzfachfrau oder -mann, Tanzpartner usw.

Dabei gibt es in meiner Vorrecherche kaum ein Thema innerhalb von Beziehungen, wo es weniger konkret zu finden gibt.

Aus diesem Grund möchte ich dich heute für dieses Thema sensibilisieren, denn es bringt im Paar-Alltag für die Beziehung weit häufiger Schwierigkeiten – bei Unklarheit – mit sich, als du dir vielleicht vorstellen kannst. Darum geht es in der heutigen Episode von Frischer Wind für langjährige Beziehungen. Und ich gehe auf 4 Fragen ein, die mir im Vorfeld zum Thema gestellt wurden. Hier findest du Folge 61 meiner Live-Video-Reihe auf Facebook

Hören geht für dich einfacher?

Na dann habe ich für dich seit 2017 meine Live-Videos als Podcast auf iTunes und Sticher. Damit du mich in guter Audio-Qualität hören kannst, unabhängig von deinem Rechner. Hier findest du die Folge 013 meines Podcasts rund um die Liebe und deine Beziehung:

Rollen in der Partnerschaft – finde deine Antworten

Ich bringe mal ein Beispiel, an dem am besten nachvollziehbar ist, worum es mir geht.

Nehmen wir mal an, du möchtest gerne tanzen gehen, dein Partner aber nicht. Was nun?

Versuchst du weiter deinen Partner zu überzeugen, bis er oder sie sich darauf einlässt? Oder verzichtest du aus „Liebe“ auf etwas, was dir wichtig ist?

Oder sprichst du mit deinem Partner und suchst dir dann einen Tanzpartner? Um dir eine Freude zu tun, die auch wieder Einfluss auf deine Beziehung hat. Denn wenn du zufriedener bist, dann … du weißt schon.

Was ich dann wichtig finde, ist zu schauen, dass es Zeiten gibt, wo ihr als Paar etwas gemeinsam unternehmt. Etwas macht, was euch beiden Freude bereitet.

Um das herauszufinden, sollen dir die folgenden Fragen und Aussagen aus dem Video eine Unterstützung liefern:

  • Werde dir zunächst selbst bewusst, was du dir von deinem Partner wünschst.
  • Wie willst du Beziehung überhaupt leben?
  • Welche Rolle soll dein Partner erfüllen?
  • Welche ist verhandelbar, welche Rolle nicht?
  • Kennst du die Wünsche deines Partners?
  • Wie beeinflusst das Verhalten deines Partners dein eigenes Verhalten?
  • Hast du Angst um deine Beziehung?
  • Zum Beispiel Angst davor, dass – wenn es einen anderen besten Freund gibt – das eure Partnerschaft gefährdet?
  • Paare haben unterschiedliche Bedürfnisse. Und dein Partner genauso wie du.
  • Wenn du deine eigene Klarheit hast, dann bitte deinen Partner, dass ihr miteinander sprecht. Über eure Beziehung, eure Rollen und eure Wünsche.

Willst du deine Beziehung weiter vertiefen?

Bist du auf der Suche nach weiteren Inspirationen und Impulsen für frischen Wind in deiner Beziehung?

Sehr übersichtlich findest du meine Videos auf meinem Youtube-Kanal in dieser Playlist.

Dort kannst du dir genau das rauspicken, was du aktuell für deine Liebe benötigst. Ein Stück weit Bildung in Sachen Liebe …

Nächste Schritte

Wie geht es nun mit den Rollen in der Partnerschaft weiter?

Finde mit deiner Checkliste heraus, was in deiner Partnerschaft gut läuft und was noch nicht so. Und vor allem auch, wie es um euer Rollenverständnis steht

Mit einem Klick auf den Button kannst du dir dein Exemplar herunterladen.

Du suchst deine individuelle Antwort? Du hast das Gefühl, nun vieles zu wissen, wünschst dir bei der Umsetzung eine persönliche Begleitung?

Möchtest in überschaubarer Zeit gemeinsam mit mir Ergebnisse sehen und Klarheit gewinnen?

Nimm über diesen Link Kontakt mit mir auf, wir sprechen dann über deinen ersten Schritt zu deiner Lösung, zu deinem Weg.

Alles Liebe

Olaf

Was ist Liebe?

Über kaum eine Frage gibt es mehr Musik, Literatur, Filme und Theaterstücke, wie zur Liebe … und natürlich erst recht im Dezember zum Fest der Liebe.

Gebe ich Liebe bei Wikipedia ein, dann kommt diese Antwort: Liebe ist ein starkes Gefühl sowie die stärkste Zuneigung und Wertschätzung zu einem Menschen.

Ist Liebe ein Gefühl und damit eindeutig wahrnehmbar, wie viele behaupten? Oder ist es doch diffuser und helfen uns ein paar Rahmenbedingungen und Fragen, um darin klarer zu werden?

So wirklich weiß ich die Antwort was Liebe ist auch nicht – wäre ja auch anmaßend, wenn selbst die Philosophen der Welt sich zum Teil in und bei der Liebe widersprechen … aber, ich lade dich in dieser Folge ein, genau deine Antwort zu finden, was Liebe für dich ist. Denn letztlich hat nur diese einen Wert für dich – so wie für jeden anderen Menschen auch.

In Folge 59 meiner Live-Video Reihe auf Facebook beleuchte ich die Frage, was Liebe definitiv nicht ist und gebe dir noch ein paar Fragen mehr an die Hand

Du möchtest die Folge lieber hören?

Kein Problem, denn seit einiger Zeit veröffentliche ich meine Live-Videos als Podcast auf iTunes und Sticher. Damit du mich in guter Audio-Qualität hören kannst. Und das unabhängig von deinem Rechner. Hier findest du die Folge 011 meines Podcasts rund um die Liebe:

Was ist Liebe?

Hier noch einmal in Kurzfassung meine Aussagen und Fragen aus dem Video:

  • Ist Liebe für dich ein Gefühl?
  • Wo spürst du die Liebe?
  • Was bedeutet Liebe für dich?
  • Geht es dir um das Gefühl der Verliebtheit?
  • Ist es die Liebe zu einer Person?
  • Geht es um die partnerschaftliche Liebe?
  • Suchst du die wahre Liebe?
  • Oder ist die Liebe – gerade in der Weihnachtszeit – zur Ware verkommen – geworden?
  • Handelst du aus Angst oder Eifersucht? Ist das ein Marker für dich, dass du deinen Partner liebst?

Und hier ein paar Fragen aus der Checkliste Bin ich in meinen Partner noch verliebt?

  • Wie geborgen, wie sicher fühle ich mich in meiner Partnerschaft?
  • Wie sehr kann ich mich dort auf meinen Partner einlassen?
  • Unterstützen wir uns bei unseren Zielen?

Alle weiteren Fragen zur Liebe findest du, wenn du dir die Liste herunterlädst, indem du unten auf den Button klickst.

Was ist Liebe definitiv nicht?

Wenn einer der folgenden Punkte erfüllt ist, bedeutet das aus meiner Erfahrung definitiv nicht die Liebe zwischen 2 Menschen:

  • Gibt es Abhängigkeiten zu oder von einer Person?
  • Funktionierst du nur, wenn du einen Partner hast?
  • Kannst du ohne deinen Partner nicht leben?
  • Lässt du dich in deiner Partnerschaft manipulieren oder manipulierst du selbst?
  • Jegliche Form von Missbrauch und Instrumentalisierung: Körperlich, seelisch oder moralisch
  • Mache ich mich von den Gefälligkeiten des anderen abhängig? Habe ich hohe Erwartungshaltungen?

Videos zur weiteren Vertiefung

Alle weiteren Videos für frischen Wind in deiner Beziehung, für deine Liebe findest du – wie immer – am übersichtlichsten auf meinem Youtube-Kanal in dieser Playlist. Finde die Inspirationen für deine Liebe, die du gerade benötigst und leben willst.

Nächste Schritte

Wie angekündigt werde ich im Januar 3 Webinare anbieten, in denen ich dir vertieft zeige, wie du mit meiner Checkliste arbeitest und natürlich vor allem deine Liebe mit frischen Wind versorgst. Im Video habe einige Punkte aus dieser aufgegriffen. Hier geht es zur Anmeldung, wo du dir deine Checkliste herunterladen kannst:

Du willst deine Antworten finden, was Liebe für dich ist. Oder willst mit mir Kontakt aufnehmen? Oder hast zwar das Gefühl, nun alle Infos, die du für deine Liebe benötigst, durch diesen Artikel zu haben, merkst aber doch, dass du dir eine persönliche Begleitung wünschst?

Vielleicht denkst du aber auch über Trennung nach?

Dann nimm über diesen Link Kontakt mit mir auf und lass uns miteinander sprechen.

Alles Liebe

Olaf

Gibt es das Geheimnis guter Partnerschaft überhaupt?

Zu Beginn einer Beziehung legen wir uns noch so richtig ins Zeug, zeigen uns von unserer besten Seite und bemühen uns um den Partner. Wir unternehmen viel, haben Ideen, probieren vieles aus und sind am anderen interessiert. Er ist für uns der Nabel der Welt.

Doch mit der Zeit wird der Partner immer selbstverständlicher. Keine Zeit (oder auch Lust?), etwas gemeinsam zu unternehmen. Die Ideen für Gemeinsames sind ausgegangen. Echtes Interesse am Partner? Na ja … der graue Paar-Alltag halt.

Deswegen fragen sich so viele, was das Geheimnis guter Partnerschaft ist. Sonst gebe es nicht Beziehungsratgeber wie Sand am Meer oder diesen Artikel.

Lass es uns gemeinsam herausfinden.

Was eine Partnerschaft für die Beziehung bedeutet

Wünschst du dir eine glückliche, harmonische und erfüllende Beziehung, die im besten Fall ein Leben lang hält?

So geht es den meisten Menschen. Viele geben es nicht gerne zu, klingt ja irgendwie altmodisch.

Doch nicht nur in unseren unsicheren Zeiten sehnen wir uns nach einem sicheren Hafen.

Wenn Paare den partnerschaftlichen Aspekt einer Beziehung leben, unterstützen sie sich gegenseitig. Entwickeln sich weiter. Gemeinsam und jeder für sich.

Was will ich wirklich von der Beziehung?

Wenn ich in meiner Praxis diese Frage stelle, kommen häufig vage Aussagen. Zu wissen, was dir in deiner Beziehung wichtig ist, was du wie leben willst, finde ich sehr wichtig. Denn du bist ein Teil davon.

Natürlich solltest du dir genauso bewusst werden, was du auf keinen Fall in deiner Beziehung leben und erleben willst.

Hilfreich ist dabei übrigens der Blick auf deine bisherigen Beziehungen. Daraus kannst du viel lernen, ohne eine Studie dazu lesen zu müssen.

Nur so kannst du das Gefühl von Angekommen sein empfinden.

Männer und Frauen unterscheiden sich von den Themen, auch wenn die Grundbedürfnisse ähnlich sind.

Wann ist eine Beziehung gut?

Wenn beide Partner sich in ihr wohlfühlen. Sich lieben und akzeptieren. Ehrliches Interesse aneinander haben. Und das Gefühl haben, sich weiterzuentwickeln.

Ein erfülltes Sexleben haben, bei dem du dich vollkommen fallen lassen kannst. Und beide sich sicher fühlen, denn Sicherheit ist ein Grundbedürfnis.

Wann ist sie gut für dich?

Hast du deine Antworten auf die vorherige Frage? Dann hast du auch hier deine Antwort. Lebst du, was du leben willst?

Was die Beziehung lebendig hält

Du wirst überrascht sein.

Es sind eher die kleinen Rituale, die regelmäßig stattfinden statt der großen Einzel-Events. Wie z.B. gemeinsame Aktivitäten und Unternehmungen, die einen festen Platz im Paar-Alltag haben.

Oder das Gänseblümchen, dass du liebevoll deinem Schatz hinter das Ohr klemmst anstelle des Blumenstraußes

Gelebte Wertschätzung, echtes Interesse am anderen. Die Bereitschaft, dem Partner wirklich zuzuhören. Das gemeinsame Lachen aber auch das Schweigen. Gegenseitige Zustimmung und Unterstützung.

Das sind alles wichtige Puzzleteile für eure lebendige Liebe.

Partnerschaft, das ewige Ideal?

Wir wünschen uns in der Liebe eine große Verbundenheit. Und das sie ewig hält.

Gleichzeitig erleben wir immer größere Veränderungen in unserer Gesellschaft und auch in den Beziehungsmodellen.

Ist z.B. eine offene Beziehung eigentlich viel besser und entspricht mehr unserer genetischen Natur?

Wie oben schon beschrieben, sehnen wir uns nach einem sicheren Ort. Dem Angekommen sein.

Wenn du in deiner Beziehung Idealbildern hinterherläufst, die andere definiert haben, musst du dich nicht wundern, dass du nicht wirklich zufrieden bist.

Wenn du aber deine eigenen Ansprüche und die deines Partners kennst und ihr einen gemeinsamen Weg gefunden habt, dann ist sogar die ideale Beziehung möglich. Denn sie entspricht komplett euch.

Dann kannst du deine Anzeige, mit der du Mr. oder Mrs. Right suchst löschen.

Wieviel Nähe, wie viel Distanz verträgt die Partnerschaft?

Bei kaum einem Thema gehen die Bedürfnisse weiter auseinander. So gibt es schnell Stress und Streitereien darum, wie die Balance „richtig“ ist.

Warum das so ist?

Na ja, jeder ist mit unterschiedlichen Prägungen und Werten aufgewachsen und erzogen worden. Jeder hat sich in seiner ganz eigenen Persönlichkeit mit seinen Bedürfnissen und Vorstellungen vom Leben entwickelt.

Deswegen gibt es kein Patentrezept für das richtige Maß.

Es ist wichtig, dass du dir zunächst selbst über dein Bedürfnis und deinen Wunsch bewusst wirst. Genau wie dein Partner. Damit ihr dann darüber sprecht und auch euren Grenzen klärt.

Mehr Input findest du in diesem Video

7 Tipps, was das wichtigste für Partnerschaft ist

Jetzt lass uns konkret werden. Was hilft, damit ihr eine gute und glückliche Beziehung lebt, die euch beide erfüllt?

#Tipp 1: Probleme gemeinsam lösen

Dies steigert nicht nur die Zufriedenheit und Verbundenheit, sondern gibt euch das Gefühl, sich gemeinsam weiter zu entwickeln. So stärkt es eure Beziehung ungemein, wenn ihr einen Seitensprung „überlebt“.

Eine verbindende Kommunikation miteinander zu pflegen, ist dafür ein wichtiger Grundpfeiler.

Klar, Kommunikation alleine hilft nicht, es braucht das Handeln, Tun und Umsetzen.

Umgekehrt birgt das Lösen von Problemen, ohne mit dem Partner darüber gesprochen zu haben, die Gefahr, dass du etwas in guter Absicht tust, bei deinem Partner aber genau das Gegenteil erreichst.

#Tipp 2: Gemeinsame Unternehmungen und Alltagsrituale

Diese schaffen Nähe und eine große Verbundenheit zwischen euch.

Der gemeinsamen Zeit exklusiv als Paar wieder einen Platz zu geben, hilft dabei. Das kann der Wochenendausflug sein, ein regelmäßiger Abend oder Zeit für ein gemeinsames Hobby.

Rituale klingen immer so hochtrabend.

Hier gilt wieder: Klein, wirklich umsetzbar und in euren Paar-Alltag passend sollten sie sein. So kann z.B. das gemeinsame Frühstück ein Ritual sein. Oder am Abend der Kaffee/Tee/Wein, um den Feierabend zu zelebrieren. Oder die bewusste Umarmung beim Gehen und wieder nach Hause kommen.

#Tipp 3: Deinem Partner wieder körperlich näher kommen

Nein, es geht mir hier nicht (nur) um Sex.

Es geht darum, dass ich euch im Alltag berührt. Du glaubst gar nicht, wie viele Paare es gibt, die sich lange nicht berührt haben.

Das kann schon die bewusste Umarmung sein, der liebevolle Kuss oder das miteinander kuscheln. Auf dem Sofa, dem Bett, im Auto oder wo auch immer es sich ergibt.

Wir sind soziale Wesen und leben eben nicht nur vom Gespräch, sondern jeder von uns braucht und wünscht sich auch Berührungen.

Wenn du dich an dein letztes Mal Single sein erinnerst, was hat dir (nach einiger Zeit) am meisten gefehlt? War es das berührt werden, in den Arm genommen werden, das streicheln und gestreichelt werden?

So ging es mir jedenfalls als Single.

Wie ihr eure Sexualität spielerisch belebt, darüber habe ich hier geschrieben.

#Tipp 4: Humor, gemeinsamer Spaß und Lachen über gleiche Erlebnisse

Gemeinsam über die gleichen Dinge und Erlebnisse lachen zu können, trägt zur Vertiefung der Beziehung bei. Genauso wenn ihr miteinander Spaß haben könnt.

Nicht alles bierernst zu nehmen, sondern eine gesunde Portion Humor zu leben, tut euch gut.

Bei kleinen Missgeschicken gemeinsam zu lachen, anstatt den anderen zu belehren kann Wunder wirken und vor allem für Entspannung statt Anspannung sorgen.

Ein, wie ich finde, wichtiger Baustein für eine langanhaltende Beziehung.

#Tipp 5: Übereinstimmung in wichtigen Lebenseinstellungen

Am Anfang sind Unterschiede reizvoll und faszinieren uns.

Und sprichwörtlich ziehen sich Gegensätze an. Doch für eine dauerhafte Beziehung ist eine große Übereinstimmung in wichtigen Werten, Vorlieben und Neigungen hilfreicher. Wie steht ihr beide zu Treue, Offenheit und Eigenständigkeit? Oder zum Dauerbrenner Vertrauen?

Wenn eure Einstellungen in diesen Bereichen (größtenteils) übereinstimmen, verringert dies das Konfliktpotenzial. Und damit steigt die Chance auf eine harmonische(re) Beziehung.

#Tipp 6: Gemeinsame Pläne und Ziele

Was willst du mit deinem Partner gerne noch erleben?

Diese Frage solltest du dir selbst beantworten und dann gemeinsam mit deinem Partner besprechen. Es richtet euren Fokus auf schöne und gemeinsame Ziele, die euch verbinden. Und eben nicht trennen.

Die Bucket List ist ja spätestens durch den Film Das Beste kommt zum Schluss auch in Deutschland bekannter geworden. Hintergrund ist, dass du dir eine Liste mit den Dingen anlegst, die du gerne noch erleben willst, bevor du eben den Löffel abgibst.

Diese Liste nutzen wir nun für euch als Liebespaar.

Wichtig ist, dass ihr diese Liste regelmäßig pflegt. Also neue Punkte gemeinsam dazu schreibt, Punkte die ihr erlebt habt streicht und Dinge, die sich überholt haben einfach von der Liste nehmt.

Hier im Video findest du noch weitere Anregungen

#Tipp 7: Wie willst du Beziehung leben? Und wie nicht?

Den meisten fehlt ein klares Bild. Sowohl davon, wie es sein soll, als auch davon, wie es nicht sein soll.

Deswegen nimm dir die Zeit und schreibe dir beides so genau wie möglich auf. Bitte deinen Partner das gleiche zu tun. Und dann sprecht darüber.

Was könnt ihr umsetzen? Wo gibt es Differenzen? Konzentriert euch auf die lösbaren Dinge, alles andere ist Zeitverschwendung.

Weitere Inputs findest du im Video zur Wunschbeziehung

 

Willst du deine Liebe spielerisch beleben?

•Dann habe ich hier noch 5 konkrete und sofort umsetzbare Tipps und 4 Quickies für deine Beziehung.

•Anschließend bekommst du weitere Ideen für deine glückliche und erfüllende Beziehung

Nun ist es an dir

Wie setzt du die Dinge um, damit deine Beziehung zur besten deines Lebens wird, die du mit Genuss, Leichtigkeit und Hingabe leben kannst?

Ich bin schon gespannt und freue mich auf deinen Kommentar sowie deine Ideen.

Wenn du Liebespaare kennst, für die dieser Artikel ebenfalls interessant sein kann, freue ich mich, wenn du ihn teilst.

Alles Liebe

Olaf

P.S. Hast du schon deine Tipps angefordert?

P.P.S Du willst weitere Tipps? Dann schaue bei Facebook vorbei, dort gibt es täglichen Input. Oder du schaust bei Youtube vorbei, da kannst du gut im „Archiv“ dir meine Videos rund um deine glückliche Beziehung anschauen.

P.P.P.S Weitere Tipps findest du auch hier: Beziehung aufzufrischen

Viele Paare wissen zwar meist was sie nicht wollen – meist aber gerade nicht, was sie wollen, geschweige, wie sie Partnerschaft miteinander leben wollen. Oder sie finden eine Wunschbeziehung sowieso unerreichbar.

Doch darum geht es gar nicht, sondern es geht dir dann letztlich wie mit einem Navigationsgerät, in dass du kein Ziel eingibst. Es zeigt dir an, wo du gerade bist, es leitet dich aber eben nicht zu deinem Ziel.

Als Singles waren wir es gewohnt, dies nur mit uns alleine abzumachen, allzu oft vergessen wir deswegen, uns darüber Gedanken zu machen, geschweige denn, miteinander darüber zu sprechen.

Wenn du das Gefühl haben möchtest, deine Beziehung aktiv zu gestalten, dann unterstützt dich dein Bild deiner Wunschbeziehung. Damit schreibt ihr als Paar letztlich euer eigenes Buch. Warum, schaue hier:

Deine Wunschbeziehung, diese Fragen können dir dabei helfen:

  • Was gehört alles für dich konkret dazu – wie soll sie sein?
  • Wie fühlt sich diese an?
  • Wie lebst du diese mit deinem Partner?
  • Was wünschst du dir von deinem Partner?
  • Welche Werte sind dir dabei besonders wichtig?
  • Wie viel Zeit möchtest du dabei mit deinem Partner, wie viel mit dir alleine verbringen?

Und na klar: Am Ende solltest du dir auch Gedanken dazu machen, wie deine Beziehung nicht sein sollte.

Denn was nützt es dir, wenn die positiven Aspekte deiner Wünsche vorhanden sind, deine No-Gos aber auch?

Ihr seid schon länger ein Paar und du fragst dich, ob es dann überhaupt noch Sinn macht?

Gerade nach vielen Jahren ist es sinnvoll … denn ihr entwickelt euch jeder einzeln aber auch als Paar weiter. Und häufig verändern sich eure äußeren Umstände.

Links, die im Video angesprochen wurden

Hast du dir schon einmal Gedanken über deinen Beziehungswunsch gemacht?

Und hast du diese mit deinem Schatz besprochen? Und gemeinsam angefangen, diese umzusetzen? Vielleicht sogar als Buch angelegt?

Wenn nicht, dann bitte ihn bzw. sie noch heute darum.

Sprecht dabei auch darüber, was ihr als Singles anders machen würdet. Ja ernsthaft. Die Frage mag dich überraschen, doch genau darüber findet ihr schnell faule Kompromisse, die ihr lebt …

Wie sind deine Erfahrungen, was hilft dir oder hat dir geholfen? Benötigst du mehr Informationen? Dann nimm Kontakt mit mir auf.

Und natürlich freue ich mich auf dein Feedback als Kommentar!

Du willst am Ball bleiben und täglich neue Liebestipps bekommen?

Dann könnten die 90 Tipps für mehr Feuer in der Liebe genau richtig für dich sein. Jeden Morgen bekommst du eine Mail mit Tipps & Inspirationen für deine liebevolle & glückliche Beziehung, zum Teil zum Reflektieren, zum sofortigen Umsetzen oder zum Erinnern. Lass dich inspirieren & überraschen …

Olaf vor 8 | Inspirationen für selbstbestimmte Beziehungen

Du möchtest gerne live dabei sein? Jeden Mittwoch gibt es auf meiner Facebook-Seite um 19.30 Uhr die neuste Ausgabe von meinem Live-Talk. Kurz danach kannst du dir den Beitrag auf meinem Youtube-Kanal anzeigen lassen. Später folgt hier im Blog ein Beitrag.

Alles Liebe

Olaf

Ich erlebe immer wieder Paare, die sich schwer damit tun, ihre eigenen Rollen zu finden und die eigenen Stärken zu leben. Was heißt das eigentlich: Mann sein Frau sein? Und wer gibt darauf die Antwort? Finden wir die in der Bibel?

Heute lade ich dich ein, dich mit dieser Frage auseinanderzusetzen und deine Antwort zu finden. Es hilft dir authentisch zu sein, damit hast du fast immer auch eine starke weil klare Ausstrahlung.

Dieser Artikel ist Teil der Blogparade Männlichkeit & Weiblichkeit von Martin und Sven. Aus 2 Gründen freut es mich Teil davon zu sein:

  1. Ich finde, dass es sehr viele Mythen darum gibt (und ich es ein Stück weit als Mission sehe, damit mal aufzuräumen) und dadurch viel Leid ensteht und entstanden ist – „Bin ich richtig so wie ich bin?“
  2. Und wenn du deine Antwort darauf gefunden hast – wozu ich und die anderen Blogger dich einladen – wird es in dir friedlicher. Und das wird sich in der Qualität deiner Beziehung(en) auswirken.

Meine eigene Männlichkeit stärken

„Wann ist der Mann ein Mann?“ sang Herbert Grönemeyer in Männer bereits 1984. Da war ich noch zarte 15 und habe mich das nie gefragt, ich war einfach. Zu der Zeit eher ein typischer Außenseiter … die tollen Jungs waren die anderen, ich war extrem zurückhaltend. Mein Vater war bereits verstorben, ein echtes männliches Vorbild fehlte. Ein Jahr später starb meine Mutter, so dass ich schnell lernte, auf eigenen Füßen zu stehen.

Ich war ein Spätzünder – wie wir damals immer sagten. Meine erste Partnerin hatte ich mit 19, die Beziehung hielt dann auch gleich 17 Jahre …

Meine Männlichkeit stärken

Im Jahr 2000 hatten wir die erste richtig große Beziehungskrise. Alle Beziehungstipps, die wir aufsaugen konnten, halfen nichts mehr. So kam ich zu den systemischen Familienaufstellungen, die mir das erste Mal einen Zugang zu mir selbst gaben. Meine Ausbildung zum System-Therapeuten über 3 Jahre folgte, eine große Reise zu mir selbst und ich entdeckte mein Mann sein. Ich fand Frieden in mir. Dachte ich …

Mann sein neu entdecken

2006 war die Scheidung. Aus heutiger Sicht weiß ich, dass erst da die Reise zu mir selbst so richtig begann. In der Zeit war ich im Seminarismus, was mir sehr half. Mein Mann sein entdecken, fernab von irgendwelchen Klischees … und das nicht nur, weil ich Frauen kennenlernen wollte. Oder besseren Sex haben wollte, so wie dir das oft versprochen wird. Ja, das kann ein Ergebnis sein, muss es aber nicht.

Tantra

Das ich meine Antwort gefunden hatte, wurde mir im Mai 2007 bewusst. Da habe ich als Single an einem Tantra-Seminar teilgenommen. Eine Erfahrung, die ich nicht missen möchte. Eine Sequenz war auch ein Frauen- und ein Männerkreis. Und im Männerkreis kam prompt auch die Frage, was Männlichkeit überhaupt bedeutet. Und ob das nur mit Durchsetzungsvermögen zu tun hat oder woran jeder das noch für sich erkennen kann. Ich hatte zu dem Zeitpunkt schon meine Antwort, die etwas vielschichtiger war und ist.

Meine Antwort

Genetisch gesehen kommen wir zu je 50% von unseren Eltern – haben also männliche & weibliche Anteile in uns. Wir alle haben unsere Biografien. Und wir kommen aus unserer Familie, die uns geprägt hat und immer noch prägt. Auch wie wir als Kinder und Jugendliche waren und aufgewachsen sind, in welcher Gemeinde sind wir großgeworden und so weiter hat Einfluss auf unser Selbstverständnis. Und na klar: Wurde ich im Glauben Gottes mit der Bibel erzogen? Das alles beeinflusst uns.

Deswegen war für mich relativ schnell die Frage, wie ich beides in mir vereine.

So steht für mich immer im Vordergrund „Was will ich wie leben?“. Und ich habe mich davon befreit, ein bestimmtes Rollenbild erfüllen zu müssen. Das kann variieren und so wirft es mich heute nicht mehr schnell aus der Bahn, wenn ich mal nicht so taff bin und mich schwer mit Entscheidungen tue. Was glücklicherweise nicht mehr so oft der Fall ist … das war früher deutlich anders, meine Ex-Frau kann ein Lied davon singen.

Ich lebe es freiwillig … außer ich tappe mal in alte Verhaltensweisen oder Muster, ja, auch das kommt vor. So lebe ich sehr wahrscheinlich in meiner therapeutischen Tätigkeit verstärkt den weiblichen Teil. Wobei: Wenn ich Klartext spreche ist es eindeutig die männliche Energie 😉 Und auch, wenn ich eher in der Lösungsenergie unterwegs bin, ist dies der männliche Part. Wenn ich Verständnis zeige, aufmerksam zuhöre ohne zu kommentieren, dann nutze ich stärker den weiblichen Pol in mir. Du siehst schon, ich nehme es nicht so ernst, denn ich kann nicht nur eins. Genauso wenig wie du.

Und ja, ich bin gerne der Beschützer für meine Partnerin und möchte auch gerne noch mehr der Ernährer sein. Aber nicht um jeden Preis, sondern ich wünsche mir eine starke und eigenständige Partnerin an meiner Seite.

Was es mir gebracht hat?

Ich lebe selbstbewusster. Und ja, ich habe seitdem ein höheres Durchsetzungsvermögen, so wird es mir von meinem Umfeld zurückgemeldet. Ist es mir damit leichter gefallen, Frauen kennen zu lernen? Auf eine bestimmte Weise schon, da sich meine Ausstrahlung verändert hat. Ich wusste und weiß mittlerweile sehr genau, was mir in Beziehungen wichtig ist und wie ich sie leben möchte. Ich habe klare Visionen, die mich immer wieder aufs neue motivieren.

Was heißt das nun für deine Weiblichkeit oder Männlichkeit?

Zunächst einmal nicht, dass ich alles durchmixen will. Das wäre ein Missverständnis. Aber wovon ich so überhaupt kein Freund bin, sind Stereotypen.

Was mögen Männer wie Frauen gleichermaßen? Wenn du weißt, wer du bist, was deine Wünsche sind und du diese ansprichst und lebst. Das macht attraktiv und wirkt anziehend. Das heißt für mich Mann sein Frau sein.

Was schreiben meine Kollegen zum Thema?

Nun ist es ja eine Sache, Input von mir zu bekommen, den du zu deiner eigenen Reflexion nutzt. Wie schon oben angedeutet, ist dieser Artikel Teil einer Blogparade, so dass ich dir auszugsweise noch Links zu spannenden Artikeln von Kollegen hier verlinke:

Lass dich inspirieren, auf der oben verlinkten Seite findest du insgesamt über 80 Artikel rund um dieses Thema mit einem riesigem Spektrum!

Mann sein Frau sein: Finde deinen Weg

Ich habe es dir schon am Anfang gesagt, dass ich dir keine Standardlösung anbieten werde. Ich lade dich vielmehr zur Reflexion ein.

Dass du dich mit der Frage beschäftigst und deine Antwort(en) findest, wenn du denn magst. Und so deine Balance zwischen deinem weiblichen und männlichen Pol findest.

Vielleicht helfen dir diese Fragen dabei:

  • Was heißt Frau oder Mann sein überhaupt für mich?
  • Welche Rolle habe ich wo inne?
    • Bin ich die starke Frau, der starke Mann im Beruf?
    • Bin ich der fürsorgliche Part in meiner Beziehung?
  • Was will ich leben?
  • Was bedeutet das für mein Sexleben?

Wenn du in einer Beziehung lebst, dann mach dies doch mit deinem Partner. Mehr Nähe kannst du kaum erzeugen …

Olaf vor 8 für mehr Feuer in der Liebe

Hier findest du noch mein Facebook-Live-Video zum Thema, vielleicht gibt dir dies auch noch einmal die ein oder andere Inspiration.

Und jetzt bist du dran. Wie geht es dir mit dem Thema? Ich freue mich auf deine Erfahrungen und Fragen als Kommentar.

Alles Liebe

Olaf

P.S. 90 Tipps für mehr Feuer in der Liebe – wäre das was für dich? Alle leicht umsetzbar, einige, die dich zur Selbstreflexion einladen.

Kennst du das auch?

Jahr für Jahr willst du endlich deine Vorsätze wirklich umsetzen? Mehr Sport, abnehmen, mehr Zeit zum leben oder einfach mal Zeit, die vielen interessanten Artikel zu lesen?

Aber ist es dann letztlich so:

  • Du magst schon gar nicht mehr von deinem guten Vorsatz sprechen, da alle meinen, dass dies sowieso nicht funktioniert?
  • In der Vergangenheit hat es mit dem guten Vorsatz nie damit geklappt?
  • Oder du nimmst dir jedes Jahr dieselben Dinge als Vorsatz vor und am Ende des Jahres hast du sie nicht umgesetzt?
  • Der innere Schweinehund hat die Umsetzung mal wieder verhindert?

Was für alle Bereiche gilt, gilt natürlich erst Recht, wenn es um deine Partnerschaft geht. Dabei sind gute Vorsätze nichts anderes als Ziele. In diesem Fall Ziele für deine Beziehung. Diese zu haben, finde ich sehr wichtig. Doch wie immer bei dem Thema Ziele, gibt es einiges zu beachten, damit es mit der Realisierung wirklich klappt.

Genau dabei will ich dir in diesem Artikel helfen. Warum es häufig mit der Umsetzung vom guten Vorsatz nicht klappt und wie du es künftig verändern kannst, darüber spreche ich im Video:

Vorsätze wirklich umsetzen, mit diesen Tipps klappt es

  • Mache mit deinem Partner einen gemeinsamen Zielplan.
  • Legt Prioritäten fest, was ist für euch beide am wichtigsten etc.
  • Beginnt mit nur einem Ziel, einer Sache, die ihr erreichen wollt!
  • Erst wenn ihr dies erreicht habt, nehmt ihr euch das nächste Ziel vor.
  • Last euch davon leiten, wozu ihr am meisten Lust habt. Das erhöht die Motivation.
  • Gebt euch Zeit, nicht alles ist in einer Woche zu erreichen 😉

Wir scheitern meist eher an der Vielzahl der Möglichkeiten … deswegen macht es euch so einfach wie möglich. Und vergesst dabei nicht, euer Leben zu genießen. Vielleicht ja auch beim gemeinsamen Sport …

Du möchtest über 90 Tage Inspirationen & konkret umsetzbare Tipps für mehr Leidenschaft in deiner Partnerschaft? Dann trage ich die 90 Tipps für mehr Feuer in der Liebe ein!

Teile doch deine Erfahrungen im Kommentar, ich freue mich darauf.

Olaf vor 8 | Impulse für selbstbestimmte Beziehungen

Du möchtest gerne live dabei sein? Jeden Mittwoch gibt es auf meiner Facebook-Seite um 19.30 Uhr die neuste Ausgabe von meinem Live-Talk. Kurz danach findest du das Video auf meinem Youtube-Kanal und später hier im Blog.

Alles Liebe

Olaf

P.S. Trage dich hier für deine Inspirationen über 90 Tage ein, für deine Liebe!

Selbstwert in Beziehungen? Ist das wirklich ein Thema für Paare?

In meinen Beziehungen habe ich viele Höhen aber eben auch die ein oder andere Tiefe erlebt. Ich war verheiratet, bin geschieden und seit nunmehr fast 8 Jahren lebe ich wieder in Beziehung. Früher hatte ich viel mit meinen Selbstwertgefühl zu kämpfen, bevor ich meinen Weg gefunden habe. Das war u.a. dadurch forciert, weil wir in der Ehe am Ende nur noch als Paar und nicht mehr als zwei eigenständige Persönlichkeiten wahrgenommen wurden. Und dazu natürlich unseren eigenen Beitrag geleistet haben, weil wir uns über uns definiert haben.

Heute gehe ich auf das WARUM Selbstwert in Beziehungen ein so wichtiges Thema ist ein. Denn meist stellen wir uns zunächst diese Frage, bevor wir uns auf den Weg nach einer (unserer) Lösung machen.

Warum Selbstwert in Beziehungen eine wichtige Rolle spielt

Die Recherche im Internet wirft eher allgemeine Ergebnisse zum Selbstwert aus. Ist es also überhaupt kein Thema für Paare?

Es gibt wenig Ergebnisse im Zusammenhang mit Paarbeziehungen und wenn dann interessanterweise vermehrt zu „Selbstwert aufbauen nach Beziehung“ und ähnlichem. Also irgendwie alles sehr negativ. Es gibt nicht ein einziges Suchergebnis mit positiver Bedeutung. Z.B. „Wie eine starke und intakte Beziehung Ihr Selbstwertgefühl steigert.“. Irgendwie erschreckend.

Also liegt doch die Frage nah:

Warum leidet der Selbstwert häufig in Beziehungen?

Wenn wir uns voll und ganz in Beziehungen einlassen, dann zeigen wir uns meist auch von einer sehr verletzlichen Seite. Wir zeigen uns mit unseren Stärken und Schwächen. So wie wir sind.

Eine Studie aus dem Jahr 2009 hat ergeben, dass ein geringes Selbstwertgefühl einer der größten Beziehungskiller überhaupt ist. Alarmierend genug, findest du nicht?

Aus meiner – nicht nur eigenen – Erfahrung hat dies vor allem 3 Gründe und Ursachen:

Prägungen

Die Bedeutung unseres Elternhauses und Umfeldes, in dem wir aufgewachsen sind, der Einfluss auf die Entfaltung deiner eigenen Persönlichkeit ist nicht zu unterschätzen:

  • Was haben dir deine Eltern vorgelebt?
  • Wie bist du aufgewachsen, wie sehr haben deine Eltern dich unterstützt bzw. unterstützen können, damit du deine Talente zu Stärken entwickelst?
  • Oder wurdest du runtergebuttert mit „Das schaffst du doch sowieso nicht!“ oder anderen „netten“ Sprüchen?

Wenn du keine starke Persönlichkeit bis dahin entwickeln konntest, dann macht das was mit deinem Selbstwertgefühl.

bisherige Beziehungserfahrungen

Je älter wir werden und eine neue Beziehung eingehen, desto beziehungserfahrener sind wir. Und haben eben unsere positiven wie negativen Erfahrungen gemacht. So ist zum Beispiel ein Seitensprung für die meisten Menschen ein einschneidendes Erlebnis. Wenn der neue Partner durch eine Aussage oder ein Verhalten eine alte Erinnerung antriggert, zum Beispiel mit dem Satz „Auf dich ist überhaupt kein Verlass!“ oder andere Nettigkeiten, dann baut das deinen Selbstwert auch nicht auf.

Selbstliebe und Selbstachtung

Jede Beziehung fängt doch bei uns selbst an:

  • Wie stehe ich zu mir selbst?
  • Nehme ich mich so an, wie ich bin oder lehne ich mich eher ab?
  • Versuche ich meinen Selbstwert über meinen Partner zu definieren – er oder sie ist so schön, er oder sie ist so reich … – oder erarbeite ich das in mir und treffe dann auf einen gleichberechtigten Partner in meiner Beziehung?Sich von diesen Abhängigkeiten zu befreien bietet übrigens die Chance, eine tiefere Form der Liebe zu entdecken.

Bitte verstehe mich nicht falsch: Ich will hier nichts psychologisieren oder sagen, dass wir alle eine Macke haben. Es ist nur wichtig zu wissen, dass diese Erfahrungen Einfluss auf deinen Selbstwert und deine Beziehung haben können aber eben nicht müssen. Wenn du für dich einen gesunden Selbstwert hast, wirst du diesen Beitrag sowieso maximal überfliegen …

Selbstwert und Vertrauen – wichtige Komponenten

Wie du dir vielleicht jetzt schon vorstellen kannst, ist es nicht verwunderlich, dass Vertrauen und Selbstwert zwei wichtige Bestandteile jeder Beziehung sind.

Bei vielen Paaren, die meine Praxis aufsuchen geht es zunächst auch um das große Thema Vertrauen. Deswegen wird noch eine Artikelserie speziell dazu folgen.

Für mich setzt sich Vertrauen aus vielen Komponenten zusammen und einer davon ist eben ein gesunder Selbstwert, ein gutes Selbst-Bewusstsein.

Was ist überhaupt ein gesunder Selbstwert?

Dafür gibt es keine Legaldefinition, kann es auch nicht. Denn wir sind jeder – zumindest in Nuancen – sehr individuell. Deswegen ist es so wichtig nicht nur gute Bücher und Ratgeber zum Thema zu lesen (oder diesen Blogartikel), sondern sich auf zu machen und den ganz eigenen Weg, deinen inviduellen Selbstwert sowie dein Potenzial zu entfalten.

Nächste Schritte

Du möchtest konkret etwas für die Steigerung deines Selbstwertes tun? Dann lass uns miteinander sprechen und schauen, ob mein Selbstwert-Training oder ein anderes Angebot für dich genau passt!

Wie geht es dir mit dem Thema Selbstwert in Beziehungen, wie ist deine Meinung und hast du eine Frage dazu? Ich freue mich auf deinen Kommentar.

Alles Liebe

Olaf

P.S. Falls du dich noch nicht in meinen Newsletter eingetragen hast: Hier kannst du dies tun und bekommst dann alle 2 bis 4 Wochen Infos zu meinen neuen Blogartikel, Seminaren und interessante Infos rund um das Thema Liebe.

Ja, ich will die Checkliste!

BeziehungsTipp Zufallsprinzip

Bewusste Gestaltung oder Zufallsprinzip? Wenn ich diese Frage in meiner Praxis stelle, dann sehe ich immer überraschte Blicke. „Nein“ lautet meist die Antwort. Wir haben es ja auch nie gelernt. Weder von unseren Eltern, von unseren Geschwistern, in der Schule noch später. Willst du deine Beziehung ab sofort aktiv gestalten statt dich (in Teilen) wie ein Opfer zu fühlen? Dann lies weiter, es dauert auch nicht lange, versprochen 😉

Wäre es nicht schön, wenn du dich in deiner Beziehung ganz wohl fühlst? Und du das Gefühl hast, dass du diese – genauso wie dein Partner – aktiv gestalten kannst? Und du bzw. ihr nicht nur dahin trudelt? Dann werde aktiv und ändere dies. Aussitzen hat hier nun wirklich noch nie geholfen. Ach ja, natürlich könntest du am Ende auch erkennen, dass es mit deiner Beziehung doch nicht mehr so klasse passt … doch dann hättest du ebenfalls Klarheit und könntest handeln!

Deine Wunschbeziehung

Nimm dir ein Stück Papier, ausreichend Zeit und schreib frei für dich auf, wie du deine Wunschbeziehung leben willst bzw. würdest. Beschränke dich nicht, schreibe alles auf, was dir einfällt. Und wenn dir in den folgenden Tagen wieder etwas einfällt, dann ergänze deine Liste. Bitte deinen Partner ebenfalls sich damit auseinander zu setzen und es für sich aufzuschreiben.

Vereinbart einen Termin, so nehmt ihr euch bewusst Zeit füreinander. Lest es euch gegenseitig euer Bild der Wunschbeziehung vor und hört euch dabei aufmerksam zu. Tauscht euch danach darüber aus.

  • Wie ist es dir gegangen?
  • Wieviel Prozent davon lebt ihr schon gemeinsam (da entstehen übrigens die meisten Missverständnisse)?
  • Und was wollt ihr beide verändern?

Pickt euch jeweils nur einen Punkt von jedem heraus, mit dem ihr als erstes beginnen wollt. Und dann geht ihr genau diesen Punkt an und tauscht euch darüber aus. Wie, das findest du z.B. in diesem Blogartikel von mir.

So könnt ihr eure Beziehung gemeinsam aktiv gestalten … viel Spaß dabei!

Zur Vertiefung

Übrigens, wenn du das Thema noch vertiefen willst, dann findest du weiteren Input in diesen beiden Blogartikel von mir:

Welche Erfahrungen hast du gemacht?

Magst du mich an deinen Erfahrungen entweder im Kommentar oder direkt per Mail teilhaben lassen? Wie ist es dir ergangen? Was hat gut geklappt und was nicht so sehr? Steckst du bzw. ihr irgendwo fest? Dann unterstütze ich dich gerne, nimm hier Kontakt zu mir auf.

Hast du Fragen? Schick sie mir, ich beantworte sie gerne, vielleicht auch (anonym) als Blogartikel!

Alles Liebe und viel Freude

Olaf

P.S. Trage dich hier in meinen Newsletter ein, damit ich dich regelmäßig über meine neuen Blogartikel, Seminare und mehr informieren kann.

Etwas zu verändern – eben change it – ist unbequem?

Mal ganz ehrlich: Wenn sich dein Partner endlich ändern würde, dann wäre doch alles gut, oder? Teil 1 der dreiteiligen Mini-Serie …

Der Gedanke ist ja legitim. Doch du weißt selbst, dass – zumindest der erste Schritt der – ‪Veränderung‬ bei dir beginnt. Beantworte dir diese Fragen:

  1. Was kannst du selbst verändern?
  2. Was ist ein erster einfacher Schritt?

Und dann gehe es an, statt weiter zu warten oder an deinem Partner rumzumäkeln. Denn eins habe ich über die Jahre in meiner Praxis gelernt: Am Ende läuft es immer auf Change it, love it oder leave it hinaus. Hier und heute gebe ich dir einen kleinen Impuls, damit du in die Veränderung kommen kannst … es folgen 2 weitere Artikel.

Welche Erfahrungen hast du gemacht?

Ich freue mich, wenn du mir deine Erfahrungen entweder im Kommentar oder direkt per Mail mitteilen magst. Was hat dir geholfen? Was war dein größter Erfolg und was dein größter Misserfolg?

Hast du Fragen? Schick sie mir, ich beantworte sie gerne, vielleicht auch (anonym) als Blogartikel!

Alles Liebe und viel Freude

Olaf

P.S. Trage dich hier in meinen Newsletter ein, damit ich dich regelmäßig über meine neuen Blogartikel, Seminare und mehr informieren kann.

Ein Gastartikel von Benedikt Ahlfeld

Für viele ist die perfekte Familie die aus Fernsehshows oder Filmen. Du weißt schon, wenn die Geschwister alle miteinander auskommen und niemals kämpfen und miteinander Pferde stehlen können. Ich erinnere mich selbst noch an eine Familie, bei deren bloßer Ansicht ich kaum glauben konnte, dass es sie gab. Nun ist dies einige Jahre her und ich bin der Glückliche.

Das Ding ist, dass dies eigentlich nur wenig mit Glück zu tun hat. Eine großartiges Familienleben tritt nicht nur einfach so ein und man wird nicht gleich damit geboren. Eine großartige Familie, wie auch jede andere Beziehung, bedarf Bemühungen. Eine großartige Familie kann nur dann existieren, wenn jeder mit den selben Regeln spielt.

Hier folgen einige Ideen, wie du kleine Schritte hin zu einem perfekten Familienleben gehen kannst:

1. Schritt
Stelle dir die perfekte Familie vor. Schließe deine Augen für eine Minute und gehe in dich. Es muss sich nicht direkt um deine eigene Familie handeln, so wie sie heute ist. Denke über die perfekte Familie nach. Visualisiere diese. Sobald du ein klares Bild in deinen Gedanken hast, beantworte folgende Fragen:

  • Warum ist gerade das die perfekte Familie?
  • Inwiefern unterscheidet sich diese von deiner aktuellen Familie?
  • Wie fühlst du dich bei dem Gedanken an die perfekte Familie?

Visualisierungen helfen dabei, Unklarheiten bei vagen Formulierungen wie „Ich möchte eine glückliche Familie“ zu beseitigen. Was bedeutet „glücklich“ in deinen Augen? Sei so konkret wie möglich.

2. Schritt
Sei allen gegenüber offen. Wenn du schon eine perfekte Familie vor Augen hast, dann solltest du auch Teil dieser sein und jeden miteinbeziehen. Auch wenn beispielsweise Kleinkinder nicht viel Eigeninitiative beizutragen haben, ist es dennoch wichtig, diese am Familienleben teilnehmen zu lassen. Sobald jeder die drei oben genannten drei Fragen beantwortet hat, vergleiche die Antworten untereinander.

Sei den Ergebnissen gegenüber offen und nicht voreingenommen, engstirnig oder abweisend. Habe Spaß mit deiner Familie und motiviere sie, die Fragen zu beantworten. Du wirst Einsichten erhalten, wie die einzelnen Familienmitglieder denken. Welche Gemeinsamkeiten fallen dir auf? Was sind die größten Unterschiede? Diskutiere diese und schau, was dabei herauskommt. Manchmal sind die besten Ideen nicht deine eigenen. Überraschend oder?

3. Schritt
Mache einen Plan. Sammle deine Ideen und schaue, ob du einen Weg zur Erschaffung der perfekten Familie findest. Auch wenn ich der Meinung bin, dass Kompromisse gut sind, so sind Lösungen, bei denen alle glücklich sind, natürlich noch besser. Dies kann mitunter einige Zeit in Anspruch nehmen, lohnt sich aber definitiv. Erstelle eine Liste an Aktivitäten, denen du täglich nachkommen kannst, um deinem Ziel näher zu kommen:

  • Wirst du ein Morgenritual einführen?
  • Werden Abendessen in der Familie zur Priorität?
  • Wirst du einen Wochentag deiner Familie widmen?

Was auch immer es ist, sei konsequent und finde etwas, das alle mögen. Los geht’s!

4. Schritt
Regelmäßige Treffen. Sobald du diese Agenda hast und weißt, worin dein Ziel besteht, kannst du regelmäßige Treffen einführen. Zu Beginn fand ich persönlich ein wöchentliches Zusammenkommen ideal. Sobald wir uns daran gewöhnt hatten und die Grundideen ausgetauscht waren, trafen wir uns nur noch einmal im Monat. Auch gelegentliche Chats können helfen, um den Lösungsweg nicht aus den Augen zu verlieren.

Oftmals sind in der Theorie gut klingende Ideen nicht praktisch, angenehm oder schlicht durchführbar. Dank der festgelegten Treffen kannst du beliebige Gedanken oder auch Zweifel diskutieren, um gemeinsam voranzukommen.

5. Schritt
Sei Änderungen gegenüber offen. Sei nicht ängstlich, immer wieder Dinge anders zu gestalten. In meinen NLP und Hypnose Ausbildungen erlebe ich immer wieder, dass Menschen sich mit neuen Erkenntnissen auch sehr leicht tun können. Aber dort ist auch gezielt ein Rahmen für Veränderung aufgebaut worden! Änderungen sind in der Regel gute Zeichen. Einige eingeführte Dinge können aber vielleicht nur zu bestimmten Jahreszeiten durchgeführt werden oder vielleicht ändern sich auch einfach eure Interessen. Wenn ihr als Familie etwas ändern möchtet, sollte sich jeder gemeinsam an einen Tisch setzen und diese Änderungen miteinander diskutieren. Das Leben ändert sich. Umstände ändern sich. Es ist unrealistisch, von vornherein Erwartungen zu stellen und Aktivitäten vorzugeben, die jeder einzuhalten hat.

Dies ist deine Familie. Hab Spaß mit ihr! Probiere immer wieder neue Dinge aus. Großartige Familien existieren nicht einfach so, sondern sind das Resultat einer guten Kooperation. Wenn du bereits eine eigene Familie hast, kannst du dies natürlich genauso mit deinen Lieben umsetzen!

Dein Benedikt Ahlfeld

Ben-New-2-webÜber Benedikt Ahlfeld
Benedikt Ahlfeld ist Trainer, Autor und Entscheidungsmacher. Er zeigt, wie man selbstbestimmte Entscheidungen trifft und damit seine volle innere Kraft nutzt. Besuche ihn auf www.BenediktAhlfeld.com und finde heraus, wie du dein Leben nach eigenem Standard gestalten kannst.

Vielen Dank für diesen spannenden Gastartikel. Prägungen aus unsere Ursprungsfamilie bestimmen in großen Umfang unser Verhalten in Beziehungen, sei es im Beruf als auch in unseren Liebesbeziehungen.

Die perfekte Familie – wie sieht es bei dir aus?

Und jetzt bist wieder du dran: Welche Erfahrungen hast du mit deiner Ursprungsfamilie?

Hinterlasse doch bitte deine Erfahrungen im Kommentar, ich freue mich darauf.

P.S. Trage dich hier in meinen Newsletter ein, damit ich dich regelmäßig über meine neuen Blogartikel, Seminare und mehr informieren kann.

Bildquellen: Familienfoto © Pixabay.com/de und Portrait © Benedikt Ahlfeld

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