Balance finden Archive • Beziehungs-Coach & Paartherapeut Olaf Schwantes

Es sind noch 25 Tage bis Heiligabend und viele fragen sich noch: Was schenke ich meinem Partner? Ich möchte heute mir dir darüber sprechen, was eins der wichtigsten Geschenke für deine Beziehung ist: Zeit für die Beziehung.

Und auch darüber, welche Werte eine elementare Rolle spielen und die du mit deinem Partner leben solltest. Oder dich zumindest mit deinem Partner darüber austauschst und so gemeinsame Antworten für eure Partnerschaft findest.

Warum ich Zeit für den wichtigsten Faktor für die Liebe überhaupt halte? Die Antwort findest du im Video und im Podcast. Für frischen Wind in deiner langjährigen Beziehung ♥️

In Folge 58 meiner Live-Video Reihe auf Facebook beleuchte ich Zeit, 12 weitere Werte und Motivatoren sowie Klarheit. Klarheit für deine Beziehung, deine Liebe zu deinem Partner.

Du möchtest die Folge lieber hören?

Kein Problem, denn seit einiger Zeit veröffentliche ich meine Live-Videos als Podcast auf iTunes und Sticher. Damit du mich in guter Audio-Qualität hören kannst. Und das unabhängig von deinem Rechner. Hier findest du die Folge 010 meines Podcasts:

Folgende Werte bzw. Motivatoren

Im Video spreche ich die nachfolgenden Punkte an. Lange Beziehungen profitieren davon und können selbst eine angespannte Situation entlasten. Deswegen kann ich dir empfehlen, mit deinem Partner darüber zu sprechen:

  • Aufmerksamkeit
  • Wertschätzung
  • Achtsamkeit
  • Wohlwollen
  • Zuwendung
  • Respekt
  • Interesse
  • Nähe
  • Freiraum
  • Entwicklung
  • Sicherheit
  • Geborgenheit

Videos, um tiefer einzusteigen

Alle weiteren Videos für frischen Wind in deiner Beziehung findest du auf meinem Youtube-Kanal in dieser Playlist. Finde die Inspirationen für deine Liebe, die du gerade benötigst und leben willst.

Zeit für die Beziehung – nächste Schritte

Nimm dir die Zeit und sprich mit deinem Partner über eure Beziehung. Über die Werte, die euch wichtig sind und antreiben. Und findet so eure Antworten. Damit auch im November wieder frischer Wind in eure Partnerschaft kommt.

Du wünschst dir 24 kleine und leicht umsetzbare Impulse für deine Liebe? Die mit wenig Zeit trotzdem gemeinsam realisierbar sind? Übrigens: Auch wenn ich von Adventstipps spreche, kannst du die Tipps jederzeit auch im Oktober oder November oder auch Februar umsetzen. Klicke auf den Button und schon geht es los:

Die Impulse und Ideen helfen Männer und Frauen ihre Beziehung zu vertiefen, deswegen kann ich sie dir nur empfehlen.

Du willst deine Antworten finden oder willst mit mir Kontakt aufnehmen? Oder hast zwar das Gefühl, nun alle Infos, die du benötigst zu haben, merkst aber doch, dass du dir eine persönliche Begleitung wünschst?Dann nimm über diesen Link Kontakt mit mir auf und lass uns miteinander sprechen.

Alles Liebe

Olaf

Spontan sein oder planen? In der heutigen Videofolge spreche ich mit dir über meine privaten Erfahrungen und natürlich auch über die aus meiner beruflichen Tätigkeit.

Die einen sind lieber spontan, die anderen planen lieber. Und du in deiner Beziehung?

Da wünschen wir uns z.B. beim Sex immer Spontanität. Ich möchte mit dir mal genau darüber sprechen, um mit dem ein oder anderen Glaubenssatz evtl. auch aufzuräumen 😉 Folge 55 von Frischer Wind für langjährige Beziehungen ❤️

Wie immer biete ich dir keine Entweder-Oder-Antwort, sondern lade dich durch das Hinterfragen ein, deine bzw. als Paar eure Antwort(en) zu suchen und zu finden. Hier geht es aber nun zum Video:

Du möchtest die Folge lieber hören?

Das ist kein Problem, denn seit einiger Zeit nehme ich meine Live-Videos mit einem separaten Audio-Spur auf und veröffentliche diese auf iTunes. Damit du mich in guter Audio-Qualität hören kannst. Und das unabhängig von deinem Rechner. Hier findest du die Folge 007 meines Podcasts:

Links zu weiterführenden Videos

► Deine Wunschbeziehung

Kleine Aufmerksamkeiten erhalten die Liebe

Die Lostrommel für spielerische Leichtigkeit

Alle weiteren Videos für frischen Wind in deiner Beziehung findest du auf meinem Youtube-Kanal in dieser Playlist. Finde die Inspirationen, die du gerade für deine Beziehungspflege benötigst.

Spontan sein oder planen – deine nächsten Schritte

Finde spontan mithilfe deiner Checkliste heraus, was in deiner Beziehung gut läuft und wo du dir konkret Veränderung wünschst 🙂

Du hast eine Frage oder willst mit mir Kontakt aufnehmen? Oder hast zwar das Gefühl, nun alle Infos die du benötigst zu haben, merkst aber doch, dass du dir eine persönliche Begleitung wünschst?Dann nimm über diesen Link Kontakt mit mir auf und lass uns miteinander sprechen.

Nun wünsche ich dir alles Liebe und allseits deine gute Mischung aus Spontanität und Planung

Olaf

Gibt es das Geheimnis guter Partnerschaft überhaupt?

Zu Beginn einer Beziehung legen wir uns noch so richtig ins Zeug, zeigen uns von unserer besten Seite und bemühen uns um den Partner. Wir unternehmen viel, haben Ideen, probieren vieles aus und sind am anderen interessiert. Er ist für uns der Nabel der Welt.

Doch mit der Zeit wird der Partner immer selbstverständlicher. Keine Zeit (oder auch Lust?), etwas gemeinsam zu unternehmen. Die Ideen für Gemeinsames sind ausgegangen. Echtes Interesse am Partner? Na ja … der graue Paar-Alltag halt.

Deswegen fragen sich so viele, was das Geheimnis guter Partnerschaft ist. Sonst gebe es nicht Beziehungsratgeber wie Sand am Meer oder diesen Artikel.

Lass es uns gemeinsam herausfinden.

Was eine Partnerschaft für die Beziehung bedeutet

Wünschst du dir eine glückliche, harmonische und erfüllende Beziehung, die im besten Fall ein Leben lang hält?

So geht es den meisten Menschen. Viele geben es nicht gerne zu, klingt ja irgendwie altmodisch.

Doch nicht nur in unseren unsicheren Zeiten sehnen wir uns nach einem sicheren Hafen.

Wenn Paare den partnerschaftlichen Aspekt einer Beziehung leben, unterstützen sie sich gegenseitig. Entwickeln sich weiter. Gemeinsam und jeder für sich.

Was will ich wirklich von der Beziehung?

Wenn ich in meiner Praxis diese Frage stelle, kommen häufig vage Aussagen. Zu wissen, was dir in deiner Beziehung wichtig ist, was du wie leben willst, finde ich sehr wichtig. Denn du bist ein Teil davon.

Natürlich solltest du dir genauso bewusst werden, was du auf keinen Fall in deiner Beziehung leben und erleben willst.

Hilfreich ist dabei übrigens der Blick auf deine bisherigen Beziehungen. Daraus kannst du viel lernen, ohne eine Studie dazu lesen zu müssen.

Nur so kannst du das Gefühl von Angekommen sein empfinden.

Männer und Frauen unterscheiden sich von den Themen, auch wenn die Grundbedürfnisse ähnlich sind.

Wann ist eine Beziehung gut?

Wenn beide Partner sich in ihr wohlfühlen. Sich lieben und akzeptieren. Ehrliches Interesse aneinander haben. Und das Gefühl haben, sich weiterzuentwickeln.

Ein erfülltes Sexleben haben, bei dem du dich vollkommen fallen lassen kannst. Und beide sich sicher fühlen, denn Sicherheit ist ein Grundbedürfnis.

Wann ist sie gut für dich?

Hast du deine Antworten auf die vorherige Frage? Dann hast du auch hier deine Antwort. Lebst du, was du leben willst?

Was die Beziehung lebendig hält

Du wirst überrascht sein.

Es sind eher die kleinen Rituale, die regelmäßig stattfinden statt der großen Einzel-Events. Wie z.B. gemeinsame Aktivitäten und Unternehmungen, die einen festen Platz im Paar-Alltag haben.

Oder das Gänseblümchen, dass du liebevoll deinem Schatz hinter das Ohr klemmst anstelle des Blumenstraußes

Gelebte Wertschätzung, echtes Interesse am anderen. Die Bereitschaft, dem Partner wirklich zuzuhören. Das gemeinsame Lachen aber auch das Schweigen. Gegenseitige Zustimmung und Unterstützung.

Das sind alles wichtige Puzzleteile für eure lebendige Liebe.

Partnerschaft, das ewige Ideal?

Wir wünschen uns in der Liebe eine große Verbundenheit. Und das sie ewig hält.

Gleichzeitig erleben wir immer größere Veränderungen in unserer Gesellschaft und auch in den Beziehungsmodellen.

Ist z.B. eine offene Beziehung eigentlich viel besser und entspricht mehr unserer genetischen Natur?

Wie oben schon beschrieben, sehnen wir uns nach einem sicheren Ort. Dem Angekommen sein.

Wenn du in deiner Beziehung Idealbildern hinterherläufst, die andere definiert haben, musst du dich nicht wundern, dass du nicht wirklich zufrieden bist.

Wenn du aber deine eigenen Ansprüche und die deines Partners kennst und ihr einen gemeinsamen Weg gefunden habt, dann ist sogar die ideale Beziehung möglich. Denn sie entspricht komplett euch.

Dann kannst du deine Anzeige, mit der du Mr. oder Mrs. Right suchst löschen.

Wieviel Nähe, wie viel Distanz verträgt die Partnerschaft?

Bei kaum einem Thema gehen die Bedürfnisse weiter auseinander. So gibt es schnell Stress und Streitereien darum, wie die Balance „richtig“ ist.

Warum das so ist?

Na ja, jeder ist mit unterschiedlichen Prägungen und Werten aufgewachsen und erzogen worden. Jeder hat sich in seiner ganz eigenen Persönlichkeit mit seinen Bedürfnissen und Vorstellungen vom Leben entwickelt.

Deswegen gibt es kein Patentrezept für das richtige Maß.

Es ist wichtig, dass du dir zunächst selbst über dein Bedürfnis und deinen Wunsch bewusst wirst. Genau wie dein Partner. Damit ihr dann darüber sprecht und auch euren Grenzen klärt.

Mehr Input findest du in diesem Video

7 Tipps, was das wichtigste für Partnerschaft ist

Jetzt lass uns konkret werden. Was hilft, damit ihr eine gute und glückliche Beziehung lebt, die euch beide erfüllt?

#Tipp 1: Probleme gemeinsam lösen

Dies steigert nicht nur die Zufriedenheit und Verbundenheit, sondern gibt euch das Gefühl, sich gemeinsam weiter zu entwickeln. So stärkt es eure Beziehung ungemein, wenn ihr einen Seitensprung „überlebt“.

Eine verbindende Kommunikation miteinander zu pflegen, ist dafür ein wichtiger Grundpfeiler.

Klar, Kommunikation alleine hilft nicht, es braucht das Handeln, Tun und Umsetzen.

Umgekehrt birgt das Lösen von Problemen, ohne mit dem Partner darüber gesprochen zu haben, die Gefahr, dass du etwas in guter Absicht tust, bei deinem Partner aber genau das Gegenteil erreichst.

#Tipp 2: Gemeinsame Unternehmungen und Alltagsrituale

Diese schaffen Nähe und eine große Verbundenheit zwischen euch.

Der gemeinsamen Zeit exklusiv als Paar wieder einen Platz zu geben, hilft dabei. Das kann der Wochenendausflug sein, ein regelmäßiger Abend oder Zeit für ein gemeinsames Hobby.

Rituale klingen immer so hochtrabend.

Hier gilt wieder: Klein, wirklich umsetzbar und in euren Paar-Alltag passend sollten sie sein. So kann z.B. das gemeinsame Frühstück ein Ritual sein. Oder am Abend der Kaffee/Tee/Wein, um den Feierabend zu zelebrieren. Oder die bewusste Umarmung beim Gehen und wieder nach Hause kommen.

#Tipp 3: Deinem Partner wieder körperlich näher kommen

Nein, es geht mir hier nicht (nur) um Sex.

Es geht darum, dass ich euch im Alltag berührt. Du glaubst gar nicht, wie viele Paare es gibt, die sich lange nicht berührt haben.

Das kann schon die bewusste Umarmung sein, der liebevolle Kuss oder das miteinander kuscheln. Auf dem Sofa, dem Bett, im Auto oder wo auch immer es sich ergibt.

Wir sind soziale Wesen und leben eben nicht nur vom Gespräch, sondern jeder von uns braucht und wünscht sich auch Berührungen.

Wenn du dich an dein letztes Mal Single sein erinnerst, was hat dir (nach einiger Zeit) am meisten gefehlt? War es das berührt werden, in den Arm genommen werden, das streicheln und gestreichelt werden?

So ging es mir jedenfalls als Single.

Wie ihr eure Sexualität spielerisch belebt, darüber habe ich hier geschrieben.

#Tipp 4: Humor, gemeinsamer Spaß und Lachen über gleiche Erlebnisse

Gemeinsam über die gleichen Dinge und Erlebnisse lachen zu können, trägt zur Vertiefung der Beziehung bei. Genauso wenn ihr miteinander Spaß haben könnt.

Nicht alles bierernst zu nehmen, sondern eine gesunde Portion Humor zu leben, tut euch gut.

Bei kleinen Missgeschicken gemeinsam zu lachen, anstatt den anderen zu belehren kann Wunder wirken und vor allem für Entspannung statt Anspannung sorgen.

Ein, wie ich finde, wichtiger Baustein für eine langanhaltende Beziehung.

#Tipp 5: Übereinstimmung in wichtigen Lebenseinstellungen

Am Anfang sind Unterschiede reizvoll und faszinieren uns.

Und sprichwörtlich ziehen sich Gegensätze an. Doch für eine dauerhafte Beziehung ist eine große Übereinstimmung in wichtigen Werten, Vorlieben und Neigungen hilfreicher. Wie steht ihr beide zu Treue, Offenheit und Eigenständigkeit? Oder zum Dauerbrenner Vertrauen?

Wenn eure Einstellungen in diesen Bereichen (größtenteils) übereinstimmen, verringert dies das Konfliktpotenzial. Und damit steigt die Chance auf eine harmonische(re) Beziehung.

#Tipp 6: Gemeinsame Pläne und Ziele

Was willst du mit deinem Partner gerne noch erleben?

Diese Frage solltest du dir selbst beantworten und dann gemeinsam mit deinem Partner besprechen. Es richtet euren Fokus auf schöne und gemeinsame Ziele, die euch verbinden. Und eben nicht trennen.

Die Bucket List ist ja spätestens durch den Film Das Beste kommt zum Schluss auch in Deutschland bekannter geworden. Hintergrund ist, dass du dir eine Liste mit den Dingen anlegst, die du gerne noch erleben willst, bevor du eben den Löffel abgibst.

Diese Liste nutzen wir nun für euch als Liebespaar.

Wichtig ist, dass ihr diese Liste regelmäßig pflegt. Also neue Punkte gemeinsam dazu schreibt, Punkte die ihr erlebt habt streicht und Dinge, die sich überholt haben einfach von der Liste nehmt.

Hier im Video findest du noch weitere Anregungen

#Tipp 7: Wie willst du Beziehung leben? Und wie nicht?

Den meisten fehlt ein klares Bild. Sowohl davon, wie es sein soll, als auch davon, wie es nicht sein soll.

Deswegen nimm dir die Zeit und schreibe dir beides so genau wie möglich auf. Bitte deinen Partner das gleiche zu tun. Und dann sprecht darüber.

Was könnt ihr umsetzen? Wo gibt es Differenzen? Konzentriert euch auf die lösbaren Dinge, alles andere ist Zeitverschwendung.

Weitere Inputs findest du im Video zur Wunschbeziehung

 

Willst du deine Liebe spielerisch beleben?

•Dann habe ich hier noch 5 konkrete und sofort umsetzbare Tipps und 4 Quickies für deine Beziehung.

•Anschließend bekommst du weitere Ideen für deine glückliche und erfüllende Beziehung

Nun ist es an dir

Wie setzt du die Dinge um, damit deine Beziehung zur besten deines Lebens wird, die du mit Genuss, Leichtigkeit und Hingabe leben kannst?

Ich bin schon gespannt und freue mich auf deinen Kommentar sowie deine Ideen.

Wenn du Liebespaare kennst, für die dieser Artikel ebenfalls interessant sein kann, freue ich mich, wenn du ihn teilst.

Alles Liebe

Olaf

P.S. Hast du schon deine Tipps angefordert?

P.P.S Du willst weitere Tipps? Dann schaue bei Facebook vorbei, dort gibt es täglichen Input. Oder du schaust bei Youtube vorbei, da kannst du gut im „Archiv“ dir meine Videos rund um deine glückliche Beziehung anschauen.

P.P.P.S Weitere Tipps findest du auch hier: Beziehung aufzufrischen

Der Beruf hat heute für viele eine wichtige Rolle. Entweder weil du dich über deine Arbeit definierst und diese liebst, oder du aufgrund tagtäglicher Fülle im Dauerstress bist. So kann der Job als Liebestöter fungieren.

Und letztlich verbringen wir (zumindest bei einer Vollzeittätigkeit) einen Großteil unser Zeit damit. Und steht somit in Konkurrenz zur Beziehung, Eltern sein, Familie und Freizeit.

Denn am Ende haben alle Menschen auf dieser Welt gleich viel Zeit zur Verfügung und wir können nicht mehr verteilen. Damit geht es um bewusste Entscheidungen und nicht pauschale Antworten, die du im Forum oder Zeitschriften findest.

Wenn du aber erst einmal in das Hamsterrad gekommen bist und gerade den Ausstieg nicht findest, dann helfen dir die folgenden 4 Erste-Hilfe-Tipps in diesem Artikel. Ein wichtiger Beitrag, damit du deine glückliche Beziehung leben kannst plus um deine Antworten zu finden.

Tipp 1: Schaffe dir Übergänge

Gestalte dir aktiv und selbstbestimmt die Übergänge vom Beruf zur Freizeit und umgekehrt. Das kann durch kleine Rituale sein, die dies unterstützen:

  • Mache einen kleinen Spaziergang, bevor du nach Hause kommst.
  • Wenn du nach Hause kommst, nutze die erste halbe Stunde für dich, um runterzukommen.
  • Setzt dich mit Partner (und Kinder) zusammen und tauscht euch über euren Tag aus. Ein wichtiger Beitrag, nicht nur für die Rolle als Eltern …
  • Konzentriere dich immer auf das was du machst: Also auf das gemeinsame Abendessen. Danach kannst du ja noch 1 Stunde etwas für deinen Beruf machen. Aber erstens begrenze es und zweitens sei mit deiner vollen Aufmerksamkeit bei dem, was du gerade machst. Das erhöht deine Konzentration, aber auch deinen Genuss.
  • Kommuniziere deine Übergänge klar gegenüber deinem Partner und beziehe auch eure Kinder mit ein. So weiß jeder woran er/sie ist und wann du ansprechbar bist.

Tipp 2: Schaffe dir bewusste (kleine) Pausen

Ja, das hast du bestimmt schon oft gelesen und dir auch schon vorgenommen, stimmt es? Aber du hast so viel zu tun, da würde dich jede Pause rausbringen?

Auf der einen Seite stimmt das, auf der anderen Seite weißt du selbst, dass unser Körper keine Maschine ist. Und selbst Maschinen brauchen Pausen und Wartung, wir Menschen – Frauen wie Männer – erst recht. Also mach bewusst Pausen.

Atme tief durch, strecke und recke dich, wenn möglich, mach einen kurzen Spaziergang, koch dir einen Tee. Damit unterstützt du den Wechsel von Anspannung und Entspannung.

Die Pausen können noch so klein sein. Doch wenn du diese wirklich regelmäßig machst und fest in deine Abläufe integrierst, wird es nicht nur deine Produktivität erhöhen. Sondern stell dir einmal vor, wieviel entspannter du nach Hause kommen kannst, wenn du Pausen gemacht hast! Und so haben sie bald einen festen Platz in deinem Leben, von dem Partner und Kind profitieren.

Teste dies einmal ganz bewusst 4 Wochen, denn erst dann hast du es als neue Routine etabliert.

Tipp 3: Dein emotionales Ventil nutzen

Bist du den ganzen Tag in Hochspannung? Unter Voll-Stress? Bist du angespannt und fährst dann auch schnell aus der Haut?

Dann ist es ganz wichtig, dass du für dich ein emotionales Ventil findest, dass du schnell nutzen kannst, um die Emotionen zu regulieren. Das kann wiederum sein

  • ein kurzer Spaziergang
  • die Anspannung in der Natur oder im Auto rausschreien
  • Holz hacken
  • Atemtechniken
  • Yoga
  • (Tagebuch) schreiben
  • meditieren
  • mit dem Kind spielen

Wenn dir das alles zu aufwändig erscheint, dann zeige ich dir im eingebetteten Video ab Minute 8:30 eine Klopfmethodik mit 4 Punkten, mit der du selbst im Büro in kurzer Zeit deine Emotionen regulieren (intergrieren, nicht wegklopfen) kannst.

Probiere es mal aus!

Tipp 4: Habe mindestens einmal am Tag einen liebevollen Gedanken an deinen Partner

Wenn wir gestresst sind, vergessen wir dies schnell einmal. Und dann hat man das Gefühl von Trennung zum Partner in sich.

Dies kannst du einfach überbrücken, indem du deinem Partner einen kurzen Gruß zukommen lässt. Per SMS, WhatsApp, Sprachnachricht oder mit einem kurzen Anruf.

Mach es nicht zur Pflicht, folge dabei deinem Herzen. Doch manchmal hilft ein kleiner Schubs, da wir Menschen Gewohnheitstiere sind und uns schnell einmal in unserer Arbeit verlieren können.

Hier noch das Video ergänzend zum Blogartikel:

Job als Liebestöter? Ab sofort nicht mehr

Jetzt ist es an dir.

Teste die Tipps, wobei ich dir empfehle, dir immer nur einen vorzunehmen, ansonsten ist die Gefahr groß, dass es beim guten Vorsatz bleibt.

Dich interessiert, was das Geheimnis guter Partnerschaft ist? Und suchst konkrete Tipps? Dann klicke hier, um den Artikel zu lesen.

Schreib mir deine Erfahrungen aber auch deine Tipps in den Kommentar, darüber freue ich mich!

Alles Liebe und viel Freude bei der Umsetzung
Olaf

P.S. Wenn du wissen möchtest, wie es um deine Liebe zu deinem Partner steht, lade dir hier deine Checkliste herunter.

Vielen Paaren ist nicht wirklich bewusst, was sie wie in ihrer Beziehung leben wollen. Wieviel Nähe und Distanz, wieviel Zweisamkeit für beide gerade stimmig ist.

Es ist keine Psychologie oder Geheimwissenschaft. Es geht um bewusste Entscheidungen gemeinsam mit deinem Partner.

Deswegen finde ich es sehr wichtig, sich dessen bewusst zu werden. So habt ihr mehr Klarheit, was gleichzeitig auch für Entspannung in eurer Beziehung sorgen wird.

Es gibt keinen Königsweg – gerade auch beim Thema Nähe und Distanz. Da gibt es von den symbiotischen Beziehungen – alles in der Partnerschaft miteinder machen – bis hin zu 2 getrennten Wohnungen auf Dauer, alle möglichen Spielarten. Deswegen ist es so wichtig, dass ihr als Paar euren Weg für eure Partnerschaft findet.

Für eure Liebe.

Wir Menschen haben unterschiedliche Bedürfnisse – Männer wie Frauen. Sich dieser bewusst zu werden ist die erste Voraussetzung für richtige Veränderung. Sonst wird es zum Blindflug, wenn du weder deine Vorstellungen noch die vom Partner kennst.

Mehr dazu im Video:

Nähe und Distanz – deine Antworten

Nimm dir Zeit und werde dir bewusst darüber, wieviel

  • Nähe für dich gut ist?
  • Nähe du dir wünschst?
  • Distanz du für dich brauchst?
  • Distanz du dir wünschst?
  • Wieviel Freiraum benötigst du und wieviel willst du geben?

Finde dazu deine Antworten, denn es gibt keine pauschalen Aussagen, wieviel Nähe gut für Beziehungen ist oder eben nicht.

Bitte deinen Partner ebenfalls darum. Setzt euch dann zusammen und tauscht euch darüber aus. Du wirst erstaunt sein, wie gut dies eurer Beziehung und Liebe tun wird.

Eins ist mir noch wichtig: Versteht eure Absprachen nicht als etwas Starres, es soll dir und deinem Partner Luft zum Atmen geben und eure Zweisamkeit vertiefen. Ihr entwickelt euch weiter und auch die Bedürfnisse verändern sich im Laufe einer Beziehung. Also ist es wichtig, dass ihr im Gespräch bleibt. Und quasi neu verhandelt … das hilft euch, um Schieflagen und Konflikte – zumindest in dieser Frage zu vermeiden.

Du suchst Inspirationen, um bei der körperlichen Nähe dich mit deinem Partner weiter entwickeln zu können? Dann schaue dir meine vierteilige Serie rund um Sexualität an, hier findest du den ersten Teil dazu.

Werde dir deiner Beziehung bewusst

Willst du dir schnell bewusst werden, in welchen Punkten du in deiner Beziehung glücklich und zufrieden bist?

Die Punkte zu erkennen, wo du nicht so glücklich und zufrieden bist?

Und die Punkte kennen, wo du dir definitiv Veränderung wünschst?

Dann lade dir meine kostenlose Checkliste herunter und finde deine Antworten.

Olaf vor 8 für mehr Feuer in der Liebe

Du möchtest gerne live dabei sein? Jeden Mittwoch gibt es auf meiner Facebook-Seite um 19.30 Uhr die neuste Ausgabe von meinem Live-Talk. Kurz danach findest du alle Videos auf meinem Youtube-Kanal und anschließend auch hier im Blog.

Ich freue mich, wenn du dir die Zeit nimmst und deine Erfahrungen im Kommentar teilen magst. Wieviel Abstand tut dir gut?

Alles Liebe

Olaf

Abgrenzung in Beziehungen ist ein Thema, wo viel Leid in Kauf genommen wird. Unter dem Motto „Das musst du aushalten.“

Vor ein paar Wochen habe ich im Facebook-Live-Talk erstmals über dies Thema und meine eigene Betroffenheit gesprochen sowie einen kurzen Artikel dazu verfasst. Somit weiß ich nicht nur aus meiner professionellen Sicht, welche Herausforderung das Thema Selbstfürsorge für eine Paarbeziehung bedeutet, wenn es dem Partner nicht gut geht.

Letztlich sind Selbstfürsorge und Abgrenzung aber zentrale Themen für jede Beziehung.

Nachfolgend fasse ich dir mein Gespräch mit Petra Schlitt, die aus zweierlei Sicht betroffen ist, zusammen. Es ist keine Abschrift. Deswegen schaue dir ruhig das Video an. Du investierst 26 Minuten:

Kurz zur Vorgeschichte

Der Mann von Petra Schlitt hatte vor vielen Jahren einen Verkehrsunfall und ist seitdem querschnittsgelähmt. Aufgrund der Erfahrungen mit diesem einschneidenden Erlebnis, das das gemeinsame Leben der beiden von einem Tag auf den anderen veränderte, habe ich das Gespräch mit Petra geführt.

Was war in der ersten Zeit nach dem Unfall am Hilfreichsten?

Neben der eigenen Familie waren es vor allem zwei Freundinnen, die ihr zur Seite standen. Dort konnte Petra alle Emotionen rauslassen.

Zusätzlich hat sie sich professionelle Unterstützung bei einer Beratungsstelle gesucht. Dies half ihr, die Außensicht einzunehmen und vor allem das eigene Verhalten zu reflektieren.

Was war in der ersten Zeit gut, was weniger?

Wenig hilfreich waren Aussagen aus dem Umfeld, wie z.B.

„Gott hat Großes mit dir vor“ oder

„Für uns ist er noch nicht querschnittsgelähmt“

das war schlichtweg anmaßend für sie und ein Leugnen der Realität.

Interessanterweise war selbst die offene Frage „Wie können wir dir helfen?“ schlichtweg eine Überforderung. Hilfreich waren dagegen konkrete Angebote wie

„Ich gehe am Sonntagvormittag ins Krankenhaus, nimm dir Zeit für dich.“

Was half, um für sich selbst Sorge zu tragen?

Feste Rituale waren für Petra zu Beginn besonders wichtig. Seien es feste Zeiten, zu denen sie ins Krankenhaus ging oder das Anzünden einer Kerze, wenn sie nach Hause kam. Statt ein Tagebuch zu schreiben, hat Petra eine Mail an alle Angehörigen und Freunde mit dem aktuellen Stand geschickt.

Wie klappt es heute mit der Selbstfürsorge?

Bewährt hat sich für Petra die jährliche Auszeit. Eine Woche, die sie ganz bewusst für sich nutzt und mit Wellness oder den Dingen, die sie stärken verbringt. So füllt sie ihre Akkus wieder auf.

Zu Beginn hatte sie ein schlechtes Gewissen

„Darf ich das überhaupt, was denkt mein Umfeld?“

Heute genießen beide die Zeit für sich alleine.

Wie hat der Mann auf den Wunsch nach Auszeiten reagiert?

Zu Beginn ging es um ganz elementare Fragen: Wie viel Lebensmut hat der eigene Mann überhaupt noch? Aber auch: Bleiben wir überhaupt zusammen?

„Wir haben die Wahl, wie wir damit umgehen!“

dies wirklich zu realisieren war für beide sehr erlösend. So fiel die Entscheidung, zusammen zu bleiben, freiwillig, weil beide es wollten und noch immer wollen. Diese Freiwilligkeit ist ein tragender Faktor, bis heute.

Für die tatsächliche Auszeit ist es dann wichtig, dass der Mann medizinisch gut versorgt ist.

Was hat geholfen, um sich selbst das Okay für die Auszeiten zu geben?

Ihr Umfeld hat sie früh auf die Notwendigkeit einer Pause hingewiesen. In der professionellen Beratung konnte Petra die eigenen Glaubenssätze und Überzeugungen  gut für sich hinterfragen und auch diese Fragen für sich zu beantworten:

  • „Wie lange kannst du so weitermachen?“
  • „Was bedeutet dies für deine Zukunft?“

Die Umsetzung nahm sie in kleinen Schritten vor, als Prozess. Mittlerweile weiß sie, wie wichtig ihr die Auszeiten sind und wie gut diese  ihr und ihrer Beziehung tun.

Heute gönnen sich beide gegenseitig ihre Auszeiten, zu Beginn keine Selbstverständlichkeit. Petra empfindet ihren Mann dabei als sehr großzügig.

Auch ihr Umfeld war erleichtert, was sich auch in den Reaktionen zeigte

„Endlich schafft du es!“ und

„Wir halten dir den Rücken frei!“

Abgrenzung in Beziehungen: Was hilft?

Grenzen sind nicht starr. Sie sind immer wieder neu von beiden zu definieren und zu verhandeln. Meist geht es dabei um ganz banale Sachen, wie beispielsweise das Ausräumen der Spülmaschine.

Als zentrale Frage hat sich dabei herauskristallisiert

„Muss ich es tun oder hat es sich nur über die Zeit etabliert?“

Gespräche und Abstimmung helfen

Dies klappte bei Petra und ihrem Mann schon vor dem Unfall gut. Somit war es eine verlässliche Basis für beide, die auch Sicherheit gab und immer noch gibt.

Übrigens war der erste Streit ein wichtiger und großer Schritt Richtung Normalität. Denn nun war es nicht mehr notwendig, sich gegenseitig mit dem Samthandschuh anzufassen.

Waren Regeln hilfreich?

Nein. Beiden geholfen hat der respektvolle Umgang miteinander. Um damit die Gratwanderung zwischen

„Ich brauche Hilfe“ und

„Das kann ich alleine“

zu meistern. Selbst Petras Familie nutzt sie heute noch als Gradmesser, um festzustellen, ob ihr Mann nun Hilfe benötigt oder eben nicht.

Was hast du rückblickend aus eurer Situation gelernt?

Für Petra ist eine große Lehre, dass nicht alles schlecht ist. Es gibt immer wieder kleine Augenblicke der Freude, den Funken von etwas Schönem.

Und dann die Wahlfreiheit zu spüren

„Ja, die Konsequenzen und der Preis könnten heftig sein, doch ich habe die Wahl.“

Was habt ihr als Paar gelernt?

Die schon vor dem Unfall vorhandenen Werte wie Respekt, der partnerschaftliche und großzügige Umgang sowie Spaß miteinander konnten beide weiterleben.

Sie haben ein tieferes Bewusstsein für das Leben entwickelt, da ihnen die eigene Endlichkeit bewusster geworden ist. Sie genießen mehr den Augenblick und das Leben, auch mit rauschenden Festen.

Abgrenzung in Beziehungen: Petras Tipps für betroffene Paare

  • Kenne deine eigenen Bedürfnisse und trage dafür selbst Sorge
  • Sei dir bewusst, welche unverhandelbar sind
  • Schaffe dir ein stabiles, unterstützendes Umfeld mit Familie und Freunden
  • Gönnt euch gegenseitig Auszeiten und nehmt diese auch wahr
  • Habt den Blick darauf, was wirklich gut läuft
  • Nichts ist starr – verhandelt immer wieder neu und fragt euch, ob die Unterstützung so überhaupt noch notwendig ist

Ich bin Petra für das sehr offene, persönliche und ehrliche Gespräch dankbar.

Du willst mehr über Petra Schlitt und ihre Arbeit erfahren? Du findest alles über sie auf ihrer Internetseite sowie ihrem Facebookauftritt.

Wie geht es dir mit dem Thema? Was nimmst du aus dem Gespräch für dich mit? Ich freue mich sehr über deinen Kommentar.

Und nun ich wünsche dir viel Mut und Kraft für deine Entscheidungen! Damit dir die Abgrenzung in Beziehungen gelingt.

Alles Liebe

Olaf

Der Stärkentag für Paare hilft dir gemeinsam mit deinem Partner den eigenen Fokus zu verändern. Viele Paare schauen meist auf die Dinge, die nicht laufen, wo sie unzufrieden und unglücklich sind – die Defizite eben. Das sind wir gewohnt und wird uns meist antrainiert.

Und vergessen dabei die schönen Seiten der Liebe zu leben.

Dank des Blicks auf die Stärken ist es wieder wertschätzend möglich, auf die stärkenden Elemente, die eine wichtige Basis eurer Beziehung bilden, zu nehmen. Damit dieser gut gelingen kann, reserviert euch genügend Zeit, minimum 2 Stunden, damit ihr euch nicht so hetzt, sondern in Ruhe miteinander euch darüber austauschen könnt. Vielleicht verbindet ihr dies idealerweise mit einer kleinen Wellness-Auszeit.

Die eigenen Potenziale zu erkennen und zu Stärken auszubauen ist übrigens ein wichtiger Aspekt der Positiven Psychologie. Diese alleine herauszufinden kann eine große Herausforderung sein. Wenn du hier die Power von euch beiden als Paar nutzt, profitiert ihr und eure Beziehung davon besonders.

Mehr dazu findest du im folgenden Video:

Hinweis: Der Ton ist leider etwas leise, da ich schlichtweg vergessen hatte, mein Ansteckmikro einzustöpseln. Das tut mir leid!

Stärkentag für Paare: Zwei Fragen, die euch eine Struktur geben

  1. Das wertschätze ich besonders an dir? alternativ: Diese Stärken sehe ich bei dir!
  2. Darauf bin ich besonders stolz und/oder glücklich, was wir miteinander erreicht haben …

Wiederholt den Stärkentag regelmäßig – z.B. einmal jährlich. Denn du und dein Partner entwickelt euch weiter und nix wäre daher unpassender, als hier etwas Starres und Unveränderliches zu erstellen.

Du willst am Ball bleiben und täglich neue Liebestipps bekommen?

Dann könnten die 90 Tipps für mehr Feuer in der Liebe genau richtig für dich sein. Jeden Morgen bekommst du eine Mail mit Tipps & Inspirationen für deine liebevolle & glückliche Beziehung, zum reflektieren, sofortigen umsetzen und leben oder zum erinnern. Lass dich inspirieren & überraschen …

Olaf vor 8 für mehr Feuer in der Liebe

Du möchtest gerne live dabei sein? Jeden Mittwoch gibt es auf meiner Facebook-Seite um 19.30 Uhr die neuste Ausgabe von meinem Live-Talk. Dafür musst du dich dort nicht anmelden, außer du willst einen Kommentar hinterlassen.

Kurz danach findest du das Video auf meinem Kanal auf Youtube und später auch hier im Blog.

Du hast noch weitere Fragen? Melde dich bei mir oder hinterlasse hier einen Kommentar.

Alles Liebe

Olaf

P.S. In meiner Wiedergabeliste auf Youtube findest du noch viele weitere Videos, die deine Beziehung neu beleben. Lass Sie dir hier anzeigen.

Grenzen setzen in der Beziehung. Und das in Liebe und dabei gut für dich selbst sorgen, wenn es deinem Partner oder einem andern Mitglied in der Familie nicht gut geht – darum geht es mir in diesem Beitrag und dem Video.

Einem der wichtigsten Themen für jede Familie Aufmerksamkeit und Zeit spenden. Damit Klarheit über die individuellen Grenzen herrscht.

Wir Menschen haben alle ein unterschiedliches Empfinden für die eigenen Grenzen in einer Beziehung, die Resilienz ist bei jedem unterschiedlich ausgeprägt.

Es ist immer noch ein Tabu-Thema, über das nicht so viel zu lesen ist. Darfst du überhaupt für dich selbst Grenzen setzen, Sorge tragen, dir etwas Gutes tun, wenn es deinem Partner nicht gut geht? Das hat auch vielfach mit unserer Prägung als Kind zu tun, also dem, was uns unsere Eltern für das Leben mitgegeben haben.

Ich meine eindeutig Ja. Denn es geht um dein Leben. Melden sich da Zweifel bei dir?

Das gute ist, dass wir Menschen das für uns lernen können. Wenn wir es verstehen und keine Angst davor haben, die eigenen Grenzen zu entdecken und das positive darin sehen – da du für dich selbst Sorge trägst – gelingt die Integration deiner Grenzen in eure Beziehung.

Finde deine Antworten: Wo sind deine Grenzen, wie erkennst du diese und wie setzt du diese bewusst? Darum geht es in diesem Artikel.

Was helfen kann und wie du in Bewegung bei diesem für viele schwierigen Thema kommst, ohne Schuldgefühle zu haben, darüber spreche ich im Video und liefere dir noch ein paar mehr Informationen:

In Kürze die wichtigsten Punkte, um Grenzen setzen zu können:

  • Es geht nicht darum, dass du dich aufgibst
  • Nimm deine eigenen Grenzen sehr bewusst wahr
  • Sprich mit deinem Partner darüber – er oder sie will dir meist sowieso nicht zur Last fallen
  • Nimm dir kleine Auszeiten – regelmäßig
  • So hat eure Liebe eine Chance, diese Zeiten gut zu überstehen – oder vielmehr könnt ihr beide dann daran wachsen
  • Noch einmal: Damit will ich keine Pauschal-Lösungen für deine Grenzen liefern, sondern zum Nachdenken, zum Reflektieren und dem Finden des eigenen Weges anregen

Wie es weitergehen kann – die Umsetzung

Geschichten müssen sich nicht wiederholen, es gibt Hilfe und wir Menschen können lernen, wirklich das zu leben, was uns als Person entspricht und eine Grenze zu ziehen. Zu verstehen, was dir bei dem Thema der eigenen Grenze Angst macht.

Wenn Angst ins Spiel kommt, kannst du dich auch fragen, aus welcher Roller heraus du gerade reagierst:

  • Kind?
  • Partner?
  • Eltern?
  • Person, die sich Sorgen um einen Freund macht?

Denn wenn wir die Grenzen, die wir Menschen, haben anerkennen, akzeptieren und lernen damit umzugehen, können wir diese auch als positive Grenze integrieren. Und so für Vorbild für Kind und Familie sein. Ich hoffe, dass dir der Artikel dabei Impulse liefert.

Also ist ein Schritt, dass du dir deiner eigenen Grenzen als Person bewusst wirst. Die ist bei uns Menschen unterschiedlich. Und Grenzen verändern sich auch mit der Zeit, je nachdem, welche Erfahrungen wir machen. Denn deine heutigen Grenzen sind bestimmt andere als die, die wir als Kinder hatten.

Wenn du eine Familien hast, dann bitte deine Kinder ebenfalls für sich zu schauen, wo sie aktuell ihre Grenzen als Kinder sehen und wahrnehmen.

Klarheit über deine Liebe erlangen

Willst du für dich herausfinden, wie es um deine Liebe zu deinem Partner gestellt ist? Und wo es für dich wirklich Veränderung braucht? Dann kann ich dir nur Folgendes empfehlen: Lade dir deine Checkliste hier herunter.

Olaf vor 8 | Impulse für selbstbestimmte Beziehungen

Du möchtest gerne live dabei sein? Jeden Mittwoch gibt es auf meiner Facebook-Seite um 19.30 Uhr die neuste Ausgabe von meinem Live-Talk. Kurz danach findest du das Video auf meinem Youtube-Kanal und später hier im Blog. Damit liefere ich dir viele Antworten auf deine Fragen, deswegen kann ich dir nur empfehlen, dass du dir die Zeit nimmst, um die Videos zu schauen.

Du hast konkrete Fragen zu deinen Grenzen? Und wünschst dir eine individuelle Begleitung für deine Antworten? Denn wir Menschen sind unterschiedlich. Wie wäre es, wenn du dich bei mir melden würdest? Online oder per Telefon?

Wie geht es dir mit dem Thema Grenzen setzen? Hast du schon Erfahrungen, was hilft dir oder hat dir geholfen?

Ich freue mich auf deinen Kommentar und deine Fragen!

Alles Liebe

Olaf

P.S. Wenn du wissen möchtest, wie es um deine Liebe zu deinem Partner steht, lade dir hier deine Checkliste herunter. Und beziehst dann meinen Newsletter, mit dem ich dir regelmäßig hilfreiche Impulse für deine selbstbestimmte Beziehung liefere. Du kannst ihn über den Link bestellen, mit Fragen kannst du dich direkt bei mir melden.

Sicherheit als Grundbedürfnis ist von seiner Bedeutung nicht zu unterschätzen.

Wir alle brauchen Gewissheit, wie der aktuelle Status unserer Beziehung ist – das gibt uns Sicherheit und doch vergessen wir es häufig. Und ist damit eine Art Schutz. Nichts quält mehr, als die Ungewissheit: Ist die Partnerschaft stark und stabil – oder eher fragil? Gab es schon einen Seitensprung, von dem ich nix weiß?

Die Bedeutung von Sicherheit solltest du damit nicht unterschätzen. Nicht umsonst beschäftigt sich die Psychologie vielfältig damit. Und viele Menschen sind auf der Suche nach einer Antwort.

Das scheint klar, und doch empfindet jeder diesen Bereich anders. Jeder hat seinen eigenen Filter und verwendet den Begriff auch unterschiedlich. Oder trägt einfach Zweifel mit sich herum, die mit früheren Erfahrungen als Kind, Befürchtungen oder Interpretationen zu tun haben.

Nur wer weiß, woran er ist, fühlt sich geborgen und sicher in der Zweisamkeit. Gerade in Zeiten, die viele als unsicher wahrnehmen, suchen die meisten nach einer stabilen und sicheren Beziehung.

Klar kann es schmerzhaft sein zu merken, dass nicht alles Friede-Freude-Eierkuchen ist. Doch wenn ihr wisst, woran ihr seid, habt ihr eben auch die Chance, rechtzeitig etwas zu tun.

In diesem Artikel liefere ich dir dafür einige Informationen.

Bitte nicht nach Liebes-Proklamationen werten

Löchere deinen Partner bitte nicht jeden Tag mit der Frage „Liebst du mich noch?“, um dir deiner selbst und eurem Beziehungsstatus gewiss zu werden. Dazu gehört übrigens auch ein ständiges „Ich liebe dich“, wenn es nur als Aufforderung gedacht ist, es zurückzuhören.

Menschlich, aber gefährlich sind auch Interpretationen à la „Also wenn er mich wirklich lieben würde, dann würde er … (x tun, y sagen)!“

Sprache kommt vom sprechen, also redet miteinander. Und frage im Zweifel deinen Partner, denn du weißt nicht, welche Bedeutung es für ihn hat.

Sicherheit als Grundbedürfnis erfüllt bekommen

Du und dein Partner brauchen die Sicherheit, am besten die unausgesprochene. Das Fundament ist es, eure Liebe zu leben, statt sie nur zu beteuern.

„Ich liebe dich“, „Ich bin so froh, dass wir uns haben“, „Du bist mein Glücksfall“ … ehrlich zu sagen, wie du empfindest, ist ganz wunderbar. Doch darunter liegt das spürbare Gefühl, das sich zeigt, wie aufmerksam wir sind, wie respektvoll und zärtlich wir miteinander umgehen – das geht im ganz normalen Alltag los! Du kannst noch so oft die Liebe beteuern: Wenn das Verhalten kontraproduktiv ist, weil man nicht aufmerksam zuhört; andere Dinge immer vorgehen; wenn sich der andere als selbstverständlich genommen sieht … all das schürt Unsicherheit. Entsprechend einfach lässt sich die Sicherheit in der Beziehung stärken. Durch Zugewandtheit, die auch aber nicht nur mit Zeit zu tun hat.

Und: Redet miteinander über eure Beziehung! Nicht erst, aber besonders dann, wenn sich etwas komisch anfühlt. Das gibt eurer Beziehung Sicherheit und Schutz.

Du wünschst dir Unterstützung? Damit du weißt, wie du Sicherheit als Grundbedürfnis für dich künftig leben kannst? Dann nimm Kontakt mit mir auf, gerne unterstütze ich dich bei deinem Weg.

Alles Liebe

Olaf

P.S. Falls du dich noch nicht in meinen Newsletter eingetragen hast: Hier kannst du dies tun und bekommst dann alle 2 bis 4 Wochen Infos zu meinen neuen Blogartikel, Seminaren und interessante Infos rund um das Thema Liebe für deine glückliche Beziehung.

Ihr habt eine gemeinsame Wohnung. Nun prallen unterschiedliche Bedürfnisse aufeinander. Ein Klassiker dabei ist die Ordnung beziehungsweise Unordnung des Partners und wie du gelassener mit der Unordnung deines Partners umgehst. Sind die Vorstellungen hier sehr weit voneinander entfernt, geht das dem Ordentlichen oft tierisch auf den Geist. Ich kenne das selbst und erwische mich immer wieder, wie ich meiner Partnerin hinterherräume. Früher habe ich mich darüber richtig geärgert.

Doch genau das schadet jeder Beziehung, auch deiner. Denn meine Partnerin ist keineswegs schlampig, sie hat einfach nur eine andere Einstellung, wann sie für sich für Ordnung sorgt und wann eben nicht.

Wie reagieren wir, wenn wir uns ärgern?

In diesem Beispiel werden unsere Bedürfnisse nicht geachtet. Wir nehmen die Unordnung als Grenzüberschreitung wahr: Darauf reagieren wir aus unseren gelernten Verhaltensweisen und Überlebensstrategien heraus, sozusagen per Autopilot. Wir sind genervt oder ärgern uns. Wir fühlen uns nicht ernst genommen. Das stresst und macht ohnmächtig. So bekommt die rumliegende Socke oder die gute alte offene Zahnpastatube ein unverhältnismäßiges Gewicht. Da Stress bekannterweise blöd macht, ist es wichtig, das zu unterbrechen.

Die lieben Erwartungen

Die Wurzel liegt in der Erwartungshaltung. Uncharmant ausgedrückt: Der andere soll gefälligst unseren Ordnungsstandard teilen, ihn respektieren und danach leben.

Kein Wunder, dass das zu Konflikten führt: Du bist aufgeladen, hältst an deiner Erwartung fest, fühlst dich im Recht. Doch gleichzeitig heißt das: Wenn der andere deinen Ordnungsstandard einhalten und respektieren „muss“, dann ist seiner sozusagen ungültig oder zumindest weniger Wert als deiner. Das produziert eine Schieflage zwischen euch. So kann eure Beziehung nicht funktionieren, da die Balance völlig fehlt.

Wichtig: Es geht mir nicht darum, dass du mit allen Macken deines Partners leben musst, sie praktisch hinzunehmen hast. Natürlich ist es wichtig, die Dinge anzusprechen, bei denen du dir eine Veränderung wünschst – auch das gehört zu Eurer Beziehungsbalance.

Gelassenheit ist eine bewusste Entscheidung

Veränderungen beginnen bei uns selbst. Und das ist gut so! Denn wenn du erwartest, dass der Partner wie selbstverständlich deine Definition von Ordnung zu übernehmen hat, hast du ein Ziel definiert, das nur dein Partner erfüllen kann. Damit gibst du ihm sozusagen die Macht über deine Gefühle.

Mal unabhängig vom Zustand der Wohnung: Du entscheidest, wie du auf die Unordnung reagierst. Du behältst die Macht über deine Gefühle und hast dadurch die Chance,

  • raus aus der gefühlten Ohnmacht
  • und damit wieder rein in die eigene Handlungsfähigkeit zu kommen.

Was dir dabei hilft, ist ein gewisses Maß an Gelassenheit.

3 Schritte, wie du gelassener mit der Unordnung deines Partners umgehst

Wenn wir allergisch auf etwas reagieren, können wir nicht auf Knopfdruck souverän reagieren. Mit diesen drei simplen Schritten bereitest du dir den Weg zu mehr Gelassenheit. Damit schaffst du ebenfalls eine Basis, ruhig und respektvoll mit deinem Partner zu reden. Vielleicht merkst du aber auch, dass dir die Unordnung gar nicht so arg gegen den Strich geht, wie du dachtest.

  1. Im akuten Fall hilft tief durchatmen und den eigenen Ärger bewusst wahrzunehmen. Also weder wegdrücken, noch weiter reinsteigern. Was ist da los: Bist du genervt, wütend, traurig …? Fass es für dich in Worte, damit du die Intensität auslotest.
  2. Schau interessiert näher hin und versteh mal für dich selbst, warum genau dir die Ordnung so wichtig ist: Magst du es einfach nur, wenn es ordentlich in eurer Wohnung ist? Oder schämst du dich, wenn Besuch kommt und Unordnung herrscht? Oder geht es dir mittlerweile schon „ums Prinzip“?
  3. Triff dann eine bewusste Entscheidung: Ist die Situation für dich nicht tragbar, so dass du das Gespräch mit deinem Partner suchen willst? Jetzt kannst du auch klarer benennen, wie das für dich ist und warum es dir wichtig ist (ohne einfach deine Erwartungen überzustülpen oder ungute Gefühle über deinem Partner zu ergießen).

Übrigens habe ich für mich entschieden, dass ich die Unordnung in der Küche, im Bad und im Wohnzimmer beseitige, sobald es MICH stört. Der Schreibtisch und die Klamotten meiner Partnerin sind dabei für mich tabu. Ich ärgere mich nicht mehr darüber, sondern sehe es als meinen Beitrag zu unserer starken Beziehung. Ein netter Nebeneffekt ist, dass auch meine Partnerin viel häufiger als früher aufräumt. Weil ich es ihr nicht mehr vorwerfe oder von ihr erwarte.

Was übrigens nicht nur beim Thema Unordnung hilft: Den eigenen Fokus verändern. Statt nur die Defizite deines Partners im Blick zu haben ist es wichtig, ihn wieder mit allen Facetten – eben auch seinen Stärken und nicht nur seinen Schwächen – zu sehen. Das kann die Vehemenz deines Ärgers mildern und es dir leichter machen, die Dinge weniger emotional aufgeladen anzusprechen. Ach ja: Ebenso hilft es, mal zu schauen, wo du selbst unordentlich bist. Vielleicht stört es dich deswegen so sehr an deinem Partner? … Da schreibe ich jetzt besser nichts mehr zu.

Und nun freue ich mich auf deine Erfahrungen. Wie geht es dir mit diesem Thema? Welche Erfahrungen aber auch Fragen hast du dazu? Hinterlasse mir doch einen Kommentar oder, wenn es dir zu persönlich wird, schicke mir eine E-Mail. Ich antworte dir kurz, im Kommentar, evtl. mit einem neuen Blogartikel oder einem kurzen Video.

Alles Liebe

Olaf

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